1. NRW
  2. Städte
  3. Dormagen

Fetziges Konzert von Eric Steckel im Pink in Dormagen

Kneipe „Pink“ in Dormagen : Fetzige musikalische Achterbahnfahrten mit Eric Steckel

Konzert im „Pink“ in Dormagen.

Am Samstagabend wurde die Kneipe „Pink“ zu einem aufrührerischen Dschungel, denn wieder einmal spielte einer der Großen unter den Rock-Barden auf. Denn Jorgos Flambouraris hat ein gutes Händchen. Immer wieder gelingt es dem unternehmungslustigen „Pink“-Wirt am Höhenberg, ordentlich Leben in seine „Event-Musik-Live-Location“ zu bringen. Bei ihm ist immer was los.

Am Samstag war bei ihm freudiges Strahlen angesagt. „Wir sind froh, dass wir heute diese Band hier haben“, tat er kund, „denn mit ihr kommt eine gehörige Portion internationales Flair nach Dormagen.“ Auf der Bühne stand nämlich der Amerikaner Eric Steckel. Das ist einer, „der gegen den Strich geht und seine Zuhörer an andere Zeiten erinnert“. So steht es in seiner Vita: „In denen wurden große Gitarren durch große Verstärker lautstark gespielt.“ Davon gab dieser Wirbelwind mit den Niederländern Jos Kamps, Bassgitarre, und Ruud Gielen, Percussion, viele Kostproben. Solche Auftritte liebt das Publikum im „Pink“.

Typisch für den Event-Charakter des langen Abends waren Titel wie „Waiting for the Bus“ und „Empty Promises“, die beim Wort genommen nicht gerade vom Hocker reißen. Aber es kommt immer darauf an, was eine Band daraus macht. Und diese hier war außer Rand und Band, improvisierte und fabulierte nach Herzenslust. Wahre „Achterbahnfahrten“ sind das, um noch zwei Anleihen in der Vita des Band-Leaders zu nehmen, „die Emotionen des Alltags einfangen“.

Das ist tatsächlich vom grünen Holz der Rockmusik, die Eric Steckel in seinem jugendlichen Elan mühelos vermittelte. Mit Leidenschaft, einer ganzen Menge persönlicher Ausstrahlung und mit dem Effekt, dass seine Zuhörer immer noch mehr wollten. Bei denen ist auch Nostalgie im Spiel, denn solches Musizieren ohne Pedalbretter, Laptops und Samples ist voll und ganz ihr Ding. „Ehrliche Pop-Musik“, entfährt es einem Besucher spontan, „mit Energie und Leidenschaft.“ Ein dickes Kompliment auch an Jorgos Flambouraris.