Festival Alte Musik Knechtsteden Rätselhaftes und verborgene Zeichen in der Gregorianischen Nacht

Knechtsteden · Die „Gregorianische Nacht beim Festival Alte Musik in Knechtsteden war ein faszinierendes Ereignis. Das Frauenvokalensemble Tiburtina Prag trat zum dritten Mal in Folge auf – und überzeugte erneut.

 Im Unisono-Choral korrespondierten mit Barbora Kabátková Sopranistinnen, Altistinnen und die Mezzosopranistin Anna Chadimová Havlíková. Alle Ensemblemitglieder sind auch als Solisten ausgezeichnet.

Im Unisono-Choral korrespondierten mit Barbora Kabátková Sopranistinnen, Altistinnen und die Mezzosopranistin Anna Chadimová Havlíková. Alle Ensemblemitglieder sind auch als Solisten ausgezeichnet.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Wenn das renommierte Festival Alte Musik Knechtsteden in drei aufeinander folgenden Jahren dasselbe Vokalconsort einlädt, dann muss es sich um ein außergewöhnliches Ensemble handeln. Das trifft auf das Frauenvokalensemble Tiburtina Prag zu. Nachdem es im Jahr 2019 erstmals in Knechtsteden mit mittelalterlicher Polyphonie begeistern konnte, war nun auch die „gregorianische Nacht“ des Festivals ausverkauft – allerdings coronabedingt nur mit einem Drittel aller möglichen Plätze in der Klosterbasilika. Die Damen aus Prag, die sich auf die Interpretation des gregorianischen Gesangs spezialisiert haben, hatten ein völlig neues Programm mitgebracht: „Prophetiae“ beinhaltete Offenbarungen vornehmlich der alttestamentarischen Propheten Jeremias, Daniel und Zacharias.