Alle Konzerte in Knechtsteden ausverkauft Festival Alte Musik zieht erfolgreich Bilanz

Knechtsteden · 250 Musiker spielten im Rahmen des Festivals Alte Musik bei den Konzerten in Knechtsteden. Alle Konzerte waren komplett ausgebucht.

Fotos: So war das Festival Alte Musik Knechtsteden 2021
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So war das Festival Alte Musik Knechtsteden 2021

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Foto: Georg Salzburg (salz)

Zum 30. Geburtstag haben dem Festival Alte Musik Knechtsteden insgesamt rund 1.500  Besucher gratuliert.  Die Ausgabe 2021 ging nun nach zehn Konzerten zu Ende, allesamt vor ausverkauften Rängen. Beim großen Festivalfinale am Samstag schloss sich auch NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen den Gratulanten an, die dem Gründer und Intendanten Hermann Max ihren Dank aussprach und sich auf dreißig weitere Ausgaben freue. Unter dem Motto „30 Jahre Vielfalt“ hielt das Festival Alte Musik eine große Rückschau auf drei Jahrzehnte Knechtstedener Musikproduktionen in Vielfalt an Genres, Herkunft und Formaten. 

Insgesamt waren 250 Musiker aus sechs Nationen beteiligt. Fünf der Konzerte wurden von Deutschlandfunk und WDR dokumentiert, sie werden in den kommenden Wochen gesendet. Noch nachhörbar ist das Motettenprogramm „Hoffnung, Glück und Leid im 17 Jahrhundert“, einer von zwei Livestreams des Festivals, auf dem Youtube-Kanal der Rheinischen Kantorei. Im Rahmen des Hygienekonzeptes konnten die Kapazitäten der Spielstätten in der romanischen Klosterbasilika, dem Kreismuseum Zons und der Theaterscheune Knechtsteden zu rund 50 Prozent ausgeschöpft werden.

 Das Schlusskonzert des Festivals fand in Knechtsteden statt. 

Das Schlusskonzert des Festivals fand in Knechtsteden statt. 

Foto: Judith Michaelis

Hermann Max, Gründer und Intendant des Festivals sagt: „Mir ist während der letzten Tage selbst erst wieder klar geworden, wieviel wir in Knechtsteden über drei Jahrzehnte wiederentdeckt und zur Aufführung gebracht haben.“ Er führt aus: „Wir hatten das Privileg, durch kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Festivalensembles Rheinische Kantorei und Kleines Konzert einen unverwechselbaren, von der Sprache her gedachten Stil und Sound zu entwickeln. Unsere Art, Festivalprogramme zu machen - Musik in Kontexte einzubetten, Hintergründen nachzuspüren und Zusammenhänge sichtbar zu machen - wird das Festival auch in die Zukunft begleiten.“

(NGZ)
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