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Dormagen: FDP erhält Unterstützung für Idee vom Freizeitareal

Dormagen : FDP erhält Unterstützung für Idee vom Freizeitareal

Die Idee, ein großes Freizeitareal in Dormagen zu entwickeln, dabei den Tannenbusch auf der einen und den Straberg-Nievenheimer See auf der anderen einzubeziehen, ist so charmant, dass die Dormagener Politik sie nicht wegen (finanzieller) Hürden direkt ablehnen mochte.

Der Antrag der FDP wurde einstimmig in den Planungs- und Umweltausschuss vertagt und soll dort im Detail besprochen werden. Torsten Günzel, stellvertretender Fraktionsvorsitzende der Liberalen, wünscht sich ein Freizeitkonzept für dieses Areal, das er für sehr vielversprechend hält. Dort könne ein - zum Teil - überdachtes Freizeitareal entstehen, analog zum Ketteler Hof, und der Erholungswert des Tannenbusch weiter ausgebaut werden.

Für André Heryschek, Fraktionsvorsitzender der CDU, ein "guter Antrag". Er fände eine "einheitliche Entwicklung bis zur Dormagener Seenplatte toll." Für Martin Voigt von der SPD stellt sich die Frage, welche Pläne der Rhein-Kreis Neuss hegt und wie die Eigentumsverhältnisse in dem Gesamtbereich überhaupt sind. Aber er findet die Grundidee ebenso wert zu diskutieren wie sein Fraktionskollege Carsten Müller. Martin Pehé schlug vor, ein solches Projekt in das Stadtentwicklungskonzept mit einzubeziehen.

Die Liberalen wollen das gesamte Gebiet um die Seen langfristig sinnvoll genutzt sehen und auch bewusst Rückzugsräume für Tiere schaffen. "Der Naturliebhaber, der ruhige Stunden verbringen will", so Torsten Günzel, "soll dort langfristig gesehen ebenso sein Angebot finden wie zum Beispiel der Wassersportler."

(NGZ)