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Dormagen: FDP: Elternbefragung zeigt klaren Auftrag an die Politik

Dormagen : FDP: Elternbefragung zeigt klaren Auftrag an die Politik

Die Dormagener Liberalen sehen das Ergebnis der Elternbefragung als den Grundstein für eine positive und zukunftsfeste Umgestaltung der Dormagener Schullandschaft.

"Wir haben uns immer für ein breit gefächertes Angebot in Dormagen ausgesprochen", sagt Karlheinz Meyer, Fraktionsvorsitzender der FDP. "Damit haben wir den Wunsch der Eltern richtig erkannt."

Mit hochgerechnet 166 bei den Eltern der Zweitklässler und 175 bei denen der Drittklässler werden die erforderlichen Zahlen für die Gründung einer Sekundarschule zum Schuljahr 2014/15 deutlich überschritten. "Der Wunsch der Eltern ist eindeutig. Sie wünschen sich das bisher bestehende Schulangebot ergänzt um eine Sekundarschule", sagt Dirk Rosellen, schulpolitischer Sprecher der FDP.

Und dies selbst für den Fall, dass sich manche Eltern bei der Anmeldung noch einmal anders entscheiden. Der Bedarf nach Plätzen an einer Gesamtschule kann jedoch mit dem bestehenden Angebot zufriedenstellend gedeckt werden. Eine zweite Gesamtschule ist nicht gewünscht. "Die SPD hat sich an dieser Stelle verrannt und die Situation falsch eingeschätzt", so Rosellen weiter.

Über die Standortfrage für die neue Sekundarschule wird noch zu diskutieren sein, jedoch sprechen, so die FDP, die Antworten der Eltern aus Rommerskirchen und Hackenbroich dafür, die Realschule am Sportplatz in eine Sekundarschule umzuwandeln.

Auch die hohen Anmeldezahlen an der Realschule in Hackenbroich in diesem Jahr lassen Dormagen-Mitte als Standort für die Sekundarschule als nahe liegender erscheinen.

(NGZ)