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Dormagen: FDP bemängelt fehlende Informationen zur Inklusion

Dormagen : FDP bemängelt fehlende Informationen zur Inklusion

Vor mittlerweile zwei Jahren hatten die Dormagener Stadteltern einen Workshop zum Thema "Inklusion in der Schule" organisiert. Deutlich wurde, dass ein erheblicher Informationsbedarf bei Eltern und Verantwortlichen an den Schulen besteht, wie die FDP betonte.

Deswegen wollte die Stadtverwaltung innerhalb eines Jahres Vorschläge erarbeiten, wie die Ergebnisse des Workshops umgesetzt werden können.

"Bereits vor einem Jahr hat die FDP im Schulausschuss nach dem aktuellen Sachstand gefragt. Zu diesem Zeitpunkt konnte leider noch kein Ergebnis präsentiert werden, es wurde aber eine baldige Umsetzung angekündigt", berichtet Wayne Powils, schulpolitischer Sprecher der FDP. "Wir haben bisher allerdings nicht mitbekommen, dass seitdem etwas passiert wäre."

Deswegen fragt die FDP im Schulausschuss am morgigen Dienstag (17.30 Uhr im Ratssaal, Neues Rathaus) erneut nach dem aktuellen Sachstand und möchte die Maßnahmen wissen, die zur Information ergriffen wurden.

"Es ist absolut nicht der richtige Weg, für die vielen Fragen und Unsicherheiten, die bei dem Workshop deutlich wurden, zwei Jahre lang als Verwaltung keine Antworten zu finden", ergänzt Dirk Rosellen, Stadtverbandsvorsitzender der Dormagener FDP und zugleich Leiter des Arbeitskreises Leben, der sich mit dem Thema Schule und Inklusion innerhalb der FDP beschäftigt.

Für ihn ist Inklusion ein Gesamtpaket: "Wir begrüßen es sehr, wenn der Bürgermeister die Barrierefreiheit der Innenstadt verbessern möchte, aber Inklusion ist mehr als nur Barrierefreiheit. Hier fehlt der Stadtverwaltung aus unserer Sicht bisher noch eine genaue Vorstellung, bzw. ein Konzept, wie ein inklusives Leben in Dormagen insgesamt und sinnvoll weiter verbessert werden kann", führt Dirk Rosellen aus.

(NGZ)