Dormagen: FC Straberg: Sportlerträume geplatzt

Dormagen: FC Straberg: Sportlerträume geplatzt

Das Jahr 2009 war ein turbulentes Jahr für den FC Straberg. Das wurde jetzt in der Jahreshauptversammlung des engagierten Sportvereins deutlich. "Hatten wir uns doch so sehr unsere neue Sportanlage gewünscht. Wie eine Seifenblase zerplatzte dieser Wunsch", schilderte Vorsitzender Josef Schoos noch einmal die Situation.

"Noch im Januar waren wir voller Zuversicht, hatten schon mit der Rodung der Bäume begonnen, die ein Teil unserer Eigenleistung war." Schließlich sollte Ende März mit dem Bau begonnen werden. Der Vorsitzende: "Aber da platzte die Bombe, durch die allgemeine Finanzkrise war das Geld in unserer Kommune plötzlich knapp." Der Kämmerer erließ eine Haushaltssperre, der Sportplatz in Straberg wurde in Frage und zurückgestellt. Schoos: "Der Bürgermeister meinte, dass wir uns solchen Luxus bei dieser Haushaltslage nicht mehr leisten können." Und weiter: "Ihr könnt Euch vorstellen, was dies für uns bedeutete. Viel Arbeit in der Vorbereitung war mit einem Schlag für die Katz. Wir waren am Boden zerstört und fühlten uns als Ehrenamtler im Stich gelassen."

Schoos bedankte sich besonders bei dem Kunstrasen-Team: Karl-Heinz Kuhn, Hubert Schmitz und Manfred Steiner für ihren zusätzlichen Einsatz außerhalb der Vorstandstätigkeit bedanken.

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Der Verein besann sich bei allem Ärger und Frust auf den Sport. Und das mit Erfolg, wie die Berichte aus den einzelnen Abteilungen des Vereins zeigten.

(NGZ)