Dormagen: Fabienne Rothe: ein Star zum Anfassen

Dormagen : Fabienne Rothe: ein Star zum Anfassen

Es ist der erste Auftritt im heimischen Dormagen seit dem Aus bei "DSDS": Für Fabienne Rothe wird das Sommerfest des Integrationsrates in ihrer ehemaligen Schule, der Realschule am Sportpark, zum umjubelten Heimspiel. Die Fans sind von der 16-Jährigen begeistert.

Dass bei "Deutschland sucht den Superstar" nicht immer alles tatsächlich so ist, wie man es im Fernsehen sieht, mag vielen klar sein. Von einer Sache jedoch konnten sich die Besucher des Integrationsfestes in Dormagen gestern live überzeugen: die Dormagener DSDS-Teilnehmerin Fabienne Rothe hat eine umwerfende Stimme und stellte mit ihrem Auftritt vor heimischem Publikum eindrucksvoll ihre Qualitäten als Sängerin unter Beweis.

Neben anderen bekannten Stücken ist dabei die Ballade "Hallelujah", mit der sie auch vor der DSDS-Jury schon punkten konnte, der viel umjubelte Höhepunkt. Hingebungsvoll, leidenschaftlich, mitreißend nicht nur durch ihre Stimme, sondern durch ihr ganzes Auftreten. Wie ein Vollblut-Profi nimmt die 16-Jährige alleine eine ganze Bühne für sich ein, Gestik und Gesang stimmen perfekt überein. Dabei ist sie dennoch immer nah dran an ihren Fans, geht immer wieder an den Bühnenrand, um Hände abzuklatschen und zu drücken, hat keinerlei Berührungsängste. Ihre kleinen und großen Fans sind begeistert, singen mit, jubeln, fordern eine Zugabe. Die bekommen sie nicht nur in musikalischer Form, sondern dürfen nach dem Auftritt ihrem Idol noch einmal ganz eng auf die Pelle rücken. Für eine Autogrammstunde sitzt Fabienne fast eine Stunde lang in einer Menge aus Unterschriftenjägern aller Altersklassen, vorwiegend natürlich jüngerer DSDS-Fans. Immer bereit für den kurzen Plausch mit ihren Fans.

Und das trotz etwas chaotischer Umstände, denn statt der sonst anwesenden Security ist es einzig an Mutter Kerstin Rothe, etwas Ordnung in die anstürmende Masse zu bringen. Die Tochter hat derweil nach einer Kontaktlinsenpanne tapfer weiter unterschrieben und beweist dabei, dass sie nicht nur sehr viel Nähe zulässt, sondern auch genau weiß, wo sie die Grenze ziehen muss. Die Frage eines kleinen Mädchens nach ihrer Adresse weist sie klar, aber sehr liebenswürdig zurück. "Situationen wie heute sind für mich schon zur Gewohnheit geworden, aber trotzdem ist es immer wieder etwas völlig Neues", erzählt sie, während sie weiterhin für Fotos posiert und Autogrammwünschen nachkommt. Für den August ist die Arbeit an ihrer ersten eigenen Single in einem Tonstudio in Mainz geplant, und auch ihre schulische Karriere wird von der Musik mit beeinflusst. "Ich habe nun die Qualifikation für das Gymnasium und möchte mein Abitur in Köln machen, dort kenne ich mich seit DSDS schon ganz gut aus und es gibt Schulen, die ihren Schwerpunkt auch auf Musik legen." Danach erobert sie erneut die Bühne, um eine weitere halbe Stunde für Fotos mit ihren Anhängern zur Verfügung zu stehen.

(NGZ)