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evd und NetCologe: Glasfaserausbau in Delhoven und Hackenbroich

Schnelles Internet in Delhoven und Hackenbroich : Offensive für Glasfaser-Ausbau in den Ortsteilen

Auch in Delhoven und Hackenbroich ist der Ausbau des Glasfasernetzes geplant. Evd und NetCologne starteten eine Offensive. 5500 Haushalte sind betroffen.

Im Dezember haben  die Energieversorgung Dormagen (evd) und NetCologne die Pläne für den weiteren Glasfaserausbau der Dormagener Stadtteile Hackenbroich und Delhoven vorgestellt.  Jetzt könnte es für 5500 Haushalten in den Dörfern ernst werden.

Mit einem digitalen Informationsangebot starten die regionalen Partner die Offensive „Dormagen mach mit“. Voraussetzung für die Umsetzung des Glasfaserausbaus ist, dass „40 Prozent der Haushalte  zum 15. Mai einen Glasfaser-Vertrag bei NetCologne abschließen“, so evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann.  Dies sei unerlässlich, denn für den Ausbau des Netzes in den beiden Stadtteilen nehmen die beiden Unternehmen rund 15 Millionen Euro in die Hand. „Uns ist es wichtig, dass wir als lokales Unternehmen die örtliche Infrastruktur weiter ausbauen. Hierfür brauchen wir die Unterstützung der Anwohner und haben deshalb die Aktion ‚Dormagen mach mit‘ initiiert“, erklärt Diekmann. Im Rahmen dieser Aktion werden die Kosten für den Glasfaser-Hausanschluss von evd und NetCologne übernommen.

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Bürgermeister Erik Lierenfeld ist begeistert von der Offensive, denn auch er setzt sich für den Glasfaserausbau der Stadt ein: „Wir haben hier die einzigartige Chance, Dormagen an das Netz der Zukunft anzuschließen und ich würde mich freuen, wenn wir zu den ersten Städten in Deutschland gehören, die über eine derart leistungsstarke Infrastruktur verfügen.“

Die evd und NetCologne haben derzeit bereits 75 Prozent des Stadtgebiets mit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s erschlossen. Rund 50 Kilometer Glasfaserleitungen wurden in elf Stadtteilen bis zu den grauen Kabelverzweigern am Straßenrand verlegt. In diesen Stadtteilen wurde bisher das Netz ausgebaut: Dormagen-Mitte, Horrem, Rheinfeld, Zons, Gohr, Straberg, Nievenheim, Ückerath, St. Peter und Stürzelberg. Mit der geplanten Glasfaser-Offensive und dem Ausbau in Hackenbroich und Delhoven würden die Hausanschlüsse zukünftig zu 100 Prozent aus Glasfaser bestehen. In den letzten beiden Stadteilen  ist ein FttHNetz (Fibre to the Home) geplant, bei der die Glasfaserleitungen direkt bis in die einzelnen Gebäude verlegt werden. Dadurch sollen dort zukünftig Gigabit-Geschwindigkeiten verfügbar sein.

Wie genau der Ausbau der Hausanschlüsse technisch funktioniert und welche Angebote es aktuell gibt, erklären die beiden Partner im Zuge einer digitalen Infoveranstaltung. Am 25. Februar  um 19 Uhr für Hauseigentümer und am 11. März um 19 Uhr für Mieter. Bei den Veranstaltungen können sich Eigentümer und Mieter rund um den geplanten Ausbau und die damit verbundenen Möglichkeiten informieren und im Chat Fragen stellen.

(NGZ)