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Evangelische Kirche: Gottesdienste in Dormagen wieder in Präsenz

Evangelische Kirche : Gottesdienste in Dormagen wieder in Präsenz

Gottesdienste der evangelischen Kirche in Dormagen finden nun wieder normal statt, die Kirche hatte lange nur Online-Gottesdienste gehalten.

Viele Monate waren die Türen der evangelischen Kirche, sinnbildlich gesprochen, für Gottesdienste geschlossen. Nun soll sich dies ändern, und ab dem 13. Juni sollen wieder Gottesdienste in Präsenz stattfinden.

Lange hat Pfarrer Frank Picht seine Gemeinde lediglich mit aufgenommen Online-Gottesdiensten erreicht. „Es ist toll, jetzt nicht mehr vor der Kamera stehen zu müssen, sondern die Gemeindemitglieder direkt ansprechen zu können“, erklärt Picht. Um kein Risiko einzugehen und sich „solidarisch mit Gastronomen und anderen von einer verpflichtenden Schließung betroffenen Akteuren“ zu zeigen. Nun, nachdem die Inzidenz sinkt und auch Gastronomen und Einzelhandel wieder öffnen dürfen, will auch der Pfarrer wieder starten. „Eigentlich hatten wir vorgehabt, erst mit Beginn der Sommerferien wieder in Präsenz zu beginnen, aber das können wir mit diesen Zahlen, die ja wirklich sprunghaft gesunken sind, nicht mehr rechtfertigen.“  Außerdem seien viele der Menschen, die die Messe besuchen, „wahrscheinlich schon geimpft“. „Wir freuen uns schon sehr auf die Interaktion mit den Menschen und wissen auch, dass einige von ihnen sich auch auf die Messen freuen“, so der Pfarrer. Picht freut sich auch darüber, dass bald kulturelle Veranstaltungen wieder stattfinden dürfen - natürlich, ebenso wie die Messen, mit einem entsprechenden Hygienekonzept.  Lediglich das Seniorenzentrum Markuskirche in Horrem bleibt noch für Außenstehende geschlossen. „Pfarrer Martin Fröhlich wird weiterhin Messen für die Bewohner des Seniorenzentrums halten, jedoch wäre der Einlass von anderen Gemeindemitgliedern zu riskant.“

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Die katholischen Kirchen in Dormagen haben durchgehend Präsenz-Gottesdienste durchgeführt, weswegen sich für Pfarrer Klaus Koltermann nun nicht viel ändert: „Wir sind froh, dass wir so gut durch die Pandemie gekommen sind und in unseren Messen nichts passiert ist“, erklärt er. Er sei nun gespannt, wie es weitergeht. Doch auch er ist überzeugt: „Es muss weiterhin mit Vorsicht gehandelt werden und die Regeln, wie das Tragen einer Maske oder der Abstand, werden weiterhin eingehalten, damit kein Risiko entsteht und jeder sicher ist.“

(kiba)