Eselpark Zons in Dormagen: Vier Esel vor dem Schlachter gerettet

Eselpark Zons: Weitere vier Esel vor dem Schlachter gerettet

Der Eselpark Zons hat „Nachwuchs“ bekommen: Zwei Stuten und zwei Fohlen aus einem Schlachthof.

Im Eselpark Zons ist wieder viel Trubel. Der kleinere und größere „Nachwuchs“ muss mit den anderen dort heimischen Tieren bekannt gemacht werden. Denn am Dienstag sind wieder vier vor dem Schlachter gerettete Esel eingetroffen. „Wir wollen die Neuankömmlinge heute und morgen nach und nach zu den anderen Eseln lassen“, erklärt Peter Norff, Besitzer und Motor des Tierparadieses an der Aldenhovenstraße, wo bisher 17 Esel ihr Zuhause haben.

Wie schon oft zuvor hat Norff die Esel vor der Schlachtung bewahrt, indem er sie in einem Schlachthof in der Nähe der holländischen Grenze gekauft hat, darunter eine graue Stute mit ihrem bräunlichen Fohlen. „Dazu kam dann das zweite, graue, Fohlen, das zuvor allein im Schlachthof abgegeben worden war. Das hat die Eselmutter sofort adoptiert, die konnten wir nicht trennen“, berichtet Peter Norff. Insgesamt zwölf Esel sind dort vermittelt worden, nur eine Stute nicht, die keiner der anderen Bieter haben wollte. Sie nahm der Zonser dann auch noch mit unter seine Fittiche: „Die ,Tante’ konnten wir natürlich nicht zurücklassen“, sagt er. Dort wäre sie geschlachtet worden. Im September 2017 und im Juni 2018 hatte Norf die Eselfohlen „Max“ und „Toni“ vor dem Schlachten gerettet.

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Noch sind alle vier „Neuen“ namenlos. Allerdings steht jetzt schon fest, dass die Mutter und ihr eigenes Fohlen im nächsten Jahr nach Frankfurt in ihr endgültiges Zuhause ziehen werden. „Aber bis mindestens Februar 2019 bleiben alle hier“, sagt Norff, der erstmal den Hufschmied bestellt hat, der den vier neuen Eseln die Hufe reinigt und parat macht, damit sie auf den Wiesen herum tollen können, wenn sie sich erst akklimatisiert haben.

Der nächste Besuchstag im Eselpark Zons, Aldenhovenstraße 100, ohne Anmeldung ist am Sonntag, 18. November von 13 bis 16 Uhr.

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