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Dormagen: Erstes Spitzengespräch zur Feuerwehr-Krise

Dormagen : Erstes Spitzengespräch zur Feuerwehr-Krise

Nachdem in den vergangenen Tagen die Sparvorschläge, die Kämmerer Kai Uffelmann zum Haushaltssicherungkonzept vorgestellt hatte, und die Art der Kommunikation bei der Freiwilligen Feuerwehr für Ärger gesorgt hatten, haben sich Spitzenkräfte der Feuerwehr mit der Stadt jetzt an einen Tisch gesetzt.

Die Löschzugführer tauschten zweieinhalb Stunden lang am Dienstag mit Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann, Feuerwehrleiterin Sabine Voss, Kämmerer Uffelmann und Thomas Busch als stellvertretendem Leiter der Stabsstelle Feuerwehr die Argumente für und gegen eine Umbenennung des hauptamtlichen Teils der Dormagener Feuerwehr in eine Berufsfeuerwehr aus. Am Ende stand die Einigung, dass der Dialog konstruktiv in den kommenden Wochen fortgeführt werden soll. "Es herrschte eine gute konstruktive Atmosphäre", sagte Sabine Voss.

"Die Löschzugführer werden ihre Wünsche, Befürchtungen und Anforderungen für die weitere Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt jetzt erst einmal schriftlich formulieren", informiert Bürgermeister Hoffmann in einer Pressemitteilung der Stadt. Im Gegenzug verpflichtete sich die Verwaltung, die finanziellen Auswirkungen der Umbenennung noch einmal umfassend darzustellen und die erhofften Einspareffekte bei der Unfallversicherung zu überprüfen. "Sobald alle Ergebnisse vorliegen, werden wir wieder zusammenkommen und das Gespräch innerhalb der Feuerwehr und mit der Verwaltungsspitze fortsetzen", erklärt der Stürzelberger Löschzugführer Dirk Schotten.

Unabhängig von der Frage der Umbenennung wird jetzt auch die Arbeit am neuen Brandschutzbedarfsplan gemeinsam von Haupt- und Ehrenamtlern aufgenommen. Der Bürgermeister bekräftigte erneut die herausragende Stellung und Wertschätzung des Ehrenamtes innerhalb der Feuerwehr. Die Löschzugführer bezeichneten das Zusammenwirken mit den hauptamtlichen Kräften in der täglichen Praxis als reibungslos und gut.

(NGZ/ac)