Einbrecher wüten in der Chorbuschschule Hackenbroich

Vandalismus: Einbrecher wüten in Hackenbroich

Auch in das nahegelegene Kinder- und Jugendzentrum des evangelischen Sozialwerks sind am Wochenende Unbekannte eingedrungen.

Die Serie der Einbrüche in Dormagener Schulen reißt nicht ab. Gestern meldete die Polizei, dass Unbekannte in der Zeit von Sonntag, 12 Uhr, bis Montag, 7 Uhr, in die Förderschule am Chorbusch (Hackhauser Straße) eingedrungen sind. Sie hatten ein Fenster an der Rückseite des Gebäudes geknackt. Den Eindringlingen ging es offenbar nicht nur um Diebesgut. Jedenfalls richteten sie laut Polizei im Inneren erhebliche Verwüstungen an. Für die Verantwortlichen der Schule ist das extrem bitter: Denn die Einrichtung in Trägerschaft des Rhein-Kreises Neuss (das Gebäude gehört der Stadt Dormagen) war bereits im März zum Ziel von Straftätern mit zerstörerischer Ader geworden. Damals war ein Feuerlöscher entleert worden.

Möglicherweise in Zusammenhang mit dem aktuellen Einbruch steht ein weiterer gleich nebenan. Denn auch das Kinder- und Jugendzentrum des evangelischen Sozialwerks im selben Komplex an der Hackhauser Straße wurde am Wochenende von Einbrechern heimgesucht – und zwar nach den bisherigen polizeilichen Ermittlungen in der Zeit zwischen Samstag, 15 Uhr, und Montag, 8:30 Uhr. Auch in diesem Fall war ein Fenster aufgebrochen worden. Aus den Räumen entwendeten die Täter nach ersten Erkenntnissen zwei Flachbildfernseher, zwei Spielekonsolen und einen Musikverstärker. Die Kriminalpolizei in Dormagen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten hoffen auf Hinweise möglicher Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 zu melden.

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Die Liste der Einbrüche vor allem in Schulen, meistens verbunden mit Vandalismus, ist lang in Dormagen im zurückliegenden halben Jahr. Schwer gebeutelt ist zum Beispiel die Regenbogenschule in Rheinfeld, die im Dezember und Januar insgesamt vier mal ungebetene Gäste verkraften musste, die unter anderem 18 Laptops klauten und Türen, Schränke und Scheiben beschädigten. Ins Berufsbildungszentrum (BBZ) und ins Bettina-von-Arnim-Gymnasium wurde zwei Mal eingebrochen.