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Ehemaliger Pfarrer in Horrem: Gedenkstein für Fritz Reinery eingeweiht

Ehemaliger Pfarrer in Dormagen-Horrem : Gedenkstein für Fritz Reinery

Der im April verstorbene langjährige Horremer Pfarrer Fritz Reinery wurde mit einer Gedenkstele auf dem Dormagener Friedhof geehrt. Bei einer Feier wurde der Erinnerungs-Stein an den Priestergräbern eingeweiht.

Seit Samstag erinnert ein Gedenkstein auf dem Friedhof an der Mathias-Giesen-Straße an den im April verstorbenen langjährigen Pfarrer Fritz Reinery, der am 1. Oktober 81 Jahre geworden wäre. Auf Wunsch der Familie wurde er auf dem Heidefriedhof Zons begraben, jetzt haben ihn die Gemeinde St. Michael und die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Horrem mit einer Gedenkfeier und der Stele, die an den Priestergräbern für Pfarrer Düppenbecker und Pfarrer Heidkamp in der Nähe der Kappelle steht, besonders gewürdigt.

Dass Fritz Reinery als Pfarrer an Zur Heiligen Familie Horrem von 1978 bis 2005 Spuren hinterlassen hat, zeigte sich nicht nur durch die große Beteiligung der Schützen und anderer ehemaliger Gemeindemitglieder. „Pastor Reinery war Menschen-nah und Gott-nah“, ging Pfarrer Peter Stelten auf den Verstorbenen ein, der sich für viele Menschen eingesetzt hat.

„Ihm war wichtig, dass Gott nicht vergessen wird in dieser Welt. Das war sein Beruf, seine Berufung, die er erfüllt hat mit den Gaben und Fähigkeiten, die Gott ihm geschenkt hat. Wir sind dankbar“, sagte Stelten, der versprach, dass die katholische Kirchengemeinde in Dormagen ihm ein ehrendes Andenken bewahren werde.

Sehr persönliche Worte fand der Horremer Brudermeister Manfred Klein: „Unser aller geschätzter Pastor und Präses Fritz Reinery ist nun leider schon einige Monate nicht mehr unter uns.“ Die Corona-Pandemie verhinderte eine große Beteiligung beim Abschied vom beliebten und geschätzten Seelsorger. Jetzt könne nun jeder an der Stele an Fritz Reinery denken, für ihn beten, und sich auf besondere Weise von ihm verabschieden.

„Er hat mich viele Jahre meines Lebens begleitet“, betont Manfred Klein: Alles sei „stets von einem engen Schulterschluss mit Fritz Reinery geprägt“ gewesen. „Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige bin, der von der unglaublichen Ausstrahlung dieses Seelsorgers tief beeindruckt war“, sagt Klein: „Es war zweifellos seine warmherzige Ausstrahlung, sein humorvolles Auftreten, aber dennoch seine starke Authentizität – verbunden mit dem, was er sonntags von der Kanzel predigte.“

Pfarrer Reinerys offenherzige Art und Weise, wie er auf die Menschen zuging, habe alle beeindruckt. Reinery hatte die große Gabe, „die Menschen in ihrem Alltag zu erreichen, sie zu begleiten, sie zu trösten und wieder aufzubauen“.