Dormagenerin nimmt an Land Rover Experience Tour teil

Dormagenerin bei Land Rover-Experience-Tour : Auf wilde Fahrt durch Afrika

Hannah Lambertz nimmt im November an der Land Rover Experience Tour teil. Drei Wochen wird sie im südlichen Afrika durch die Wälder und Savannen fahren. Der TV-Sender Dmax überträgt das Abenteuer.

Ihre Chancen waren, das muss man ehrlich sagen, verschwindend gering. Aber am Ende hat Hannah Lambertz bewiesen, dass sie bereit ist. Bereit für die wochenlange Odyssee durch die Savannen und Wälder von Afrika. Und bereit, Teil der Land Rover Experience Tour 2019 zu werden. Die 30-Jährige setzte sich gegen 8000 Bewerber durch, und über das, was Ende des Jahres im Süden des Kontinents auf sie wartet, sagt sie: „Es wird das größte Abenteuer meines Lebens.“

Diese besondere Reise, die der Fernsehsender Dmax begleiten wird, beginnt für die Rommerskirchenerin im November. Drei Wochen wird sie mit fünf Mitstreitern an der Tour teilnehmen, ein Event, das der britische Automobilhersteller in diesem Jahr im Kavango-Zambezi-Nationalpark in Afrika ausrichtet. Lambertz wird dort fünf Länder erkunden – Namibia, Botswana, Angola, Sambia und Simbabwe –, die meiste Zeit wird sie draußen in der Wildnis übernachten und zusammen mit ihrem Team im Geländewagen das fremde Land erkunden. Vor der Bewerbung fuhr sie noch nie einen Geländewagen. Trotzdem hat sie die Jury überzeugt – und sich etwa gegen Konkurrenten aus der Schweiz durchgesetzt, die zum Auswahlverfahren schon mit dem Land Rover anreisten. Jetzt darf Hannah Lambertz nach Afrika.

Dass es dazu wirklich kommt, damit hatte die 30-Jährige, die in Dormagen aufgewachsen ist, nicht gerechnet. „Ich saß im Auto, als ich im Radio hörte, dass Landrover Kandidaten für die Tour sucht“, sagt Lambertz. Ohne große Hoffnungen bewarb sie sich – und wird im Sommer vergangenen Jahres zur ersten Auswahlrunde auf das Landrover-Gelände nach Wülfrath eingeladen, einer von fünf Orten in Deutschland, an denen die Kandidaten geprüft wurden. Auf einem kleinen Berg in der Nähe eines Steinbruchs hatte Land Rover eine Teststrecke angelegt. Lambertz musste fahren, dabei saß sie nie zuvor in einem solchen Auto. „Allein das war schon ein tolles Erlebnis und ich hatte nicht damit gerechnet, von dort überhaupt weiter zu kommen“, sagt Lambertz. Einen Tag lang fegt sie im Geländewagen über das Testgelände, fährt durch Parcours, lernt viel über GPS-Technik und muss Fragen zur Geschichte des Automobils und zu Verkehrsregeln beantworten.

Ein dreiviertel Jahr später steht Lambertz in der zweiten Runde. Wieder Wülfrath. Diesmal drei Tage. 60 Finalisten aus der ganzen Republik reisen an, Lambertz sitzt erneut im Geländewagen, aber jetzt sind die Aufgaben komplexer – und sie erfordern Teamgeist. Zusammen mit einem Partner muss Lambertz Reifen flicken, Autos abschleppen, mit dem Kompass die Orientierung im Gelände finden, sich auf Karten orientieren, einen Kletterpark durchqueren und eine Behelfsbrücke aus Baumstämmen bauen. „Das waren schon drei intensive und verrückte Tage“, sagt sie. Am Ende gibt es ein Vorstellungsgespräch, ein TV-Team filmt mit – als Probe, wie sich die Kandidaten vor der Kamera machen. Als dann wenig später die sechs Gewinner verkündigt werden, dämmert es Lambertz. Und dann kamen ihr die Tränen. „Die haben zu jedem etwas gesagt, bevor der Name fiel, und irgendwann wusste ich: Die reden von mir.“

Nun darf sich die 30-Jährige auf den 1. November freuen. Was genau in Afrika auf sie wartet, weiß sie noch nicht. Land Rover schreibt von „den abenteuerlichsten Camps und Spots der Region“, die das sechsköpfige Team mit ihren Fahrzeugen besuchen wird. Zuletzt führte die Tour 2017 in die Wüsten von Peru bis zu den Andengipfeln. Lambertz ist aufgeregt, Angst – die Teilnehmer übernachten in der Wildnis – hat sie aber nicht. „Es hilft nichts, sich jetzt in die Hosen zu machen“, sagt sie.

Für sie zählt nur eins: Es wird eine riesengroße Safari.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Hannah Lambertz reist mit dem Land Rover durch Afrika

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