Dormagener Schützenfeste - Gohr feiert das Königspaar Meinert

Schützenfeste in Dormagen : Gohrer Schützen feiern das Königspaar Meinert

Halbzeit beim diesjährigen Schützenfest in Gohr. Und die Schützenbruderschaft zieht bisher eine positive Bilanz. Schönes Wetter und viele Besucher sind dieses Jahr zu verzeichnen.

Samstags fand nach der Gefallenenehrung der Festball statt. Dieser wurde wie schon vergangenes Jahr von der Band „FarbTon“ begleitet. „Die Veranstaltung war sehr gut besucht. Vor allem viele junge Menschen waren dieses Jahr bisher beim Schützenfest“, so der Kassierer Dirk Steinkühler. „Und natürlich spielt auch das Wetter dieses Jahr wieder mit“, erzählt er. „Nur die geringere Anzahl an zahlenden Gästen im Vergleich zu letztem Jahr beim Festball, lässt mich als Kassierer etwas enttäuscht zurück“, meint er mit Blick auf die einzige Veranstaltung der Bruderschaft, die Eintritt kostet.

Am Sonntag wurde nach gut besuchter Messe und Frühparade die Ordensverleihung im Zelt abgehalten. Dabei waren nicht nur Majestäten oder Schützenehren- und Amtsträger aus dem gesamten Rhein-Kreis vertreten. Auch aus Wipperfeld im Oberbergischen kam das Königspaar zu Besuch. Die dortige Königin Desiree Fuhs stammt aus Gohr.

Das diesjährige Königspaar Michael III. und Heidi Meinert genoss sichtlich das Schützenfest, vor allem bei der großen Königsparade am Sonntagnachmittag. Die beiden werden traditionsgemäß am Dienstagabend zum Schluss des Schützenfests gekrönt.

Bei den Ehrungen am Sonntagmittag im Festzelt waren alleine sechs 70-Jahr-Jubiläen zu feiern. Doch Nachwuchssorgen macht man sich nicht in der Bruderschaft. „Wir hatten ja viele Edelknaben dieses Jahr und wenn man sich unseren Königszug „Et Lööf“ ansieht, so konnten wir zuletzt unsere Mitgliedszahl verdoppeln, da wir unsere Jungen auch langfristig begeistern können, aktiv Schütze zu sein“, so Steinkühler.

Für Musik sorgen wieder die Kapelle „Die Gohrer“, sowie das Tambourcorps „Concordia Gohr“, das sein100-jähriges Bestehen feiert und von mehrere Tambourcorps aus dem Rheinland unterstützt wurde. Mit  Gerd Koschnik und Paul-Hubert Schmitz kommen übrigens zwei 70-Jahr-Jubilare aus dem Spielmannszug. Am heutigen Montag steht nachmittags steht das nächste Highlight mit dem Königsschießen an. Ein majestätsloses Jahr, wie es gerade zu Ende gegangen ist, muss allerdings nicht gefürchtet werden, wie es aus den Reihen der Bruderschaft heißt.

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