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Dormagen: Dormagener Modell wird ausgebaut

Dormagen : Dormagener Modell wird ausgebaut

Mit Freude reagierte Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann auf die Nachricht, dass die Stadt Dormagen als eine von 18 Kommunen in Nordrhein-Westfalen für das Modellprojekt "Kein Kind zurücklassen" ausgewählt wurde. "Dank der zusätzlichen Unterstützung durch das Land erhalten wir die Möglichkeit, unser erfolgreiches Dormagener Modell im Bereich der Kinder- und Familienförderung um eine wichtige Stufe zu ergänzen", sagte der Bürgermeister.

"Ziel ist, dass wir uns im nächsten Schritt noch intensiver um die Altersgruppe der Zehn- bis 16-jährigen kümmern", erläutert Jugenddezernent Gerd Trzeszkowski. Mehr Hilfe und Förderung will die Stadt vor allem beim Wechsel von der Grundschule in die weiterführende Schule und beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf anbieten. "Hier wollen wir die bereits vorhandenen Initiativen systematisch erweitern und vernetzen, so dass wir alle Kinder und Jugendlichen im Bedarfsfall erreichen können", sagt Trzeszkowski. Von Lehrern und Elternvertretern über die Jugendzentren bis hin zu Berufshilfeeinrichtungen und den Ausbildungsbetrieben werden dabei zahlreiche Beteiligte in ein neues Netzwerk einbezogen.

Das Förderprojekt "Kein Kind zurücklassen" läuft über drei Jahre. Dormagen erhält in diesem Zeitraum bis zu 48 000 Euro an Landeszuschüssen.

In der Beteiligung an dem Modellprojekt sehen Bürgermeister und Jugenddezernent auch eine Anerkennung der bisher vor Ort geleisteten Arbeit. Das Dormagener Modell mit einheitlichen Qualitätsstandards in der Kinder- und Jugendhilfe sowie umfangreichen Aktionen wie etwa den Willkommensbesuchen nach der Geburt des Kindes gilt nach Ansicht des Bürgermeisters bundesweit als "Good Practice"-Beispiel in der Familienförderung.

(NGZ)