Dormagener Handballhelden feiern

Handball: Handballer feiern ein Familienfest

Dormagener Aufstiegshelden von 2008 begeistern mit ihrem Jubiläumsspiel 775 Zuschauer – und sind selbst begeistert.

Was als Handballspiel geplant war, wurde zum Familienfest: „So ein tolles Programm hatten wir gar nicht erwartet“, sagte Adrian Pfahl. Der 61-fache Nationalspieler gehörte zu den Aufstiegshelden, die 2008 im Trikot des TSV Bayer Dormagen in die Bundesliga aufgestiegen waren und sich am Samstag zum „Jubiläumsspiel“ gegen das aktuelle TSV-Team trafen.

Das Spiel, das die „Oldies“ vor 775 Zuschauern mit 26:31 verloren, war die eine Sache. Die Wiedersehensfeier die andere. Die begann mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Café Lemke, zum dem die meisten Handballhelden auch ihre Frauen und, soweit vorhanden, Kinder mitgebracht hatten. Und es endete nach langem „Gedankenaustausch“ mit einem Bustransfer zum Holiday Inn nach Neuss, in dem die Spieler mit den weitesten Anreisen logierten. Die weiteste hatten Szabolcz Laurencz und Maté Josza, die gemeinsam im Kleinbus aus ihrer ungarischen Heimat nach Dormagen kamen. „13 Stunden haben wir gebraucht, früher waren es zehn,“ erzählte Laurencz, der bei seinem Stammverein Elekromos Budapest als Trainer arbeitet.

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Über das Wiedersehen mit fast all seinen früheren Schützlingen freute sich besonders Kai Wandschneider: „So etwas hat im schnelllebigen Handballgeschäft Seltenheitswert“, sagt der Trainer der HSG Wetzlar, der zehn Jahre in Dormagen arbeitete, „Danke an Knut Kleinsorge und Joachim Kurth.“ Der ehemalige Pressesprecher und der Torhüter hatten die Idee zum Spiel gehabt.

(-vk)