Immobilienmarkt in Dormagen Experte rät zum Kauf trotz hoher Preise

Dormagen · Der Immobilienmarkt läuft auch in Dormagen heiß. Ein Beispiel: 10,5 Jahresnettoeinkommen für ein gebrauchtes Eigenheim. Dennoch empfiehlt der Immobilien-Experte Alfred Laufenberg zu investieren. Warum das sinnvoll sei.

 Im Neubaugebiet Nievenheim IV sind in den vergangenen Jahren hunderte Wohnungen entstanden.

Im Neubaugebiet Nievenheim IV sind in den vergangenen Jahren hunderte Wohnungen entstanden.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Das ist Dormagen: Die Stadt mit der größten Preissteigerung in den letzten acht Jahren beim Verkauf eines Hauses mit 125 Quadratmeter Wohnfläche zwischen Aachen, Kevelaer und Remscheid. Die Stadt mit einer Extremsteigerung beim Verkauf einer gebrauchten Wohnung. Das von unserer Redaktion beauftragte Forschungsunternehmen Empirica hat diese Werte ermittelt. Der aktuelle Immobilienpreisspiegel der Landesbausparkasse LBS bestätigt den Trend: Wer im vergangenen Jahr ein gebrauchtes Eigenheim in Dormagen gekauft hat, musste 10,5 ortsübliche Jahresnettoeinkommen eines Haushaltes hinlegen – vor zehn Jahren reichten dafür noch 5,7 Haushaltseinkommen. Was tun? „Kaufen“, rät der Dormagener Immobilienexperte Alfred Laufenberg und fordert zudem Stadt und Politik auf, „mehr zu bauen“.