Projekt in Dormagen Zu Fuß gehen soll attraktiver werden - so kann jeder beitragen

Dormagen · Die Dormagener sind eingeladen, Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten im Fußgängerverkehr zu nennen. In dem gerade gestarteten Workshop, der von einem Planungsbüro begleitet wird, kann jeder noch einsteigen.

 Gefährliche Ecke: Im Bereich Florastraße (hier an der Kreuzung mit der Römerstraße) kommt es immer wieder zu Unfällen mit leicht- und schwerverletzten Fußgängern.

Gefährliche Ecke: Im Bereich Florastraße (hier an der Kreuzung mit der Römerstraße) kommt es immer wieder zu Unfällen mit leicht- und schwerverletzten Fußgängern.

Foto: Georg Salzburg (salz)

Peter Tümmers kann sich noch gut daran erinnern, wie er sich als Kind manchmal ein dickes Eis finanziert hat. „Wenn ich meine Oma besuchen wollte, hat mir mein Vater 80 Pfennig für die Straßenbahnfahrt gegeben“, erzählte der Dormagener Verkehrsplaner am Mittwochabend in der Kulturhalle, „die habe ich gespart, indem ich die sieben Kilometer zu Fuß gegangen bin.“ Und dass sich mit Fußwegen nicht nur Geld sparen lässt, sondern auch Energie, dass Bewegung zudem gut für die Gesundheit ist – das möchte die Stadt Dormagen ihren Bürgern stärker ins Bewusstsein rücken.