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Dormagen: Weihnachtskonzert im Pink mit Curiosity plays The Cure

Weihnachtskonzert in Dormagen : The-Cure-Coverband spielt groß auf

Ganz auf das Original konzentriert, überzeugte „Curiosity“ im Pink.

Fabrice, Gitarre, Franco, Bass, Sam, Drums, und Bruno, Keyboard stellten sich mit ihren Vornamen vor. Bandleader Vincent Crepin, Vocals und Gitarre, ließ auch den Nachnamen heraus. Diese lockere Art, mit der die ohnehin schon festliche Stimmung in der Szene-Kneipe zusätzlich aufgemischt wurde, die hatte schon was.

Die Besucher  jedenfalls wussten es zu schätzen, kennen sie sich doch in diesem Musik-Genre bestens aus. Und sie dankten es dem Gastgeber Jorgos Flambouraris. Auffallend viele weibliche Zuhörer sind an diesem Abend ins ausverkaufte Pink gekommen.

Zu Gast am Höhenberg war die 1986 aus der Taufe gehobene und 2008 von Vincent Crepin reaktivierte belgische Tribute-Band „CURIOSITY plays The Cure“. Ihr fester Standort ist Lüttich. Sie haben seit jeher ein Faible für die britische Pop-/Rock-/ Wave- und Gothic-Band „The Cure“. Das hat ihnen 1988, gerade einmal zwei Jahre nach ihrer Gründung, eine Auszeichnung eingebracht: „Best European Tribute Band  the Cure“. Das will schon was heißen. Und wieder einmal fragte man sich an diesem Abend im „Pink“, ob nun das Original auf der Bühne steht oder was es mit den äußerst munteren Burschen dort vorn eigentlich auf sich hat.

Natürlich standen bei dem Weihnachtskonzert im Pink  die absoluten Smash-Hits der britischen Vorbilder auf dem Programm. „Boys don´t cry“, „A forest“ und „Lullaby“ werden in der Pop-Szene seit jeher als die größten Hits von „Cure“ gehandelt. Das sind eingängige Klänge, ist kein wildes Eindreschen auf Gitarren und Schlagzeug, sondern diese Musik hat berührende Originalität.  Und doch überraschte es, wie taufrisch die 1980-er Klänge überkamen, und wie sehr sie heute noch Nerv und Geschmack des Publikums treffen.

So gab Curiosity die Musik ihres englischen Vorbilds Cure, dem der Ruf der „Vorzeige-Melancholiker“ vorauseilt,  1:1 wieder. „Wir spielen heute Abend keine eigenen Stücke“, kündigte Vincent Crepin anfangs an. Ohne dieser Ausnahmeband nun allzu nahe treten zu wollen, empfand das Publikum darin überhaupt keinen Mangel.