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Dormagen: Was steckt hinter der BBZ-Skulptur?

Rätsel der Stadt Dormagen : Was steckt hinter der BBZ-Skulptur?

Die Skulptur vor dem Berufsbildungszentrum in Dormagen erfreut sich großer Beliebtheit. Doch was steckt eigentlich hinter dem ungewöhnlichen Objekt?

Es handelt sich wahrscheinlich um eines der modernsten Kunstwerke im öffentlichen Raum, welches täglich von hunderten von Menschen gesehen wird. Auf der beliebten  Plattform  „Google Maps“ hat das beeindruckende Objekt einen eigenen Eintrag, die Fotos des Kunstwerkes erzielten bisher über 2.200 Aufrufe. Die Rede ist von der Skulptur „Einheit in Vielfalt“, die seit über 20 Jahren vor dem Haupteingang des Berufsbildungszentrums (BBZ) in Dormagen steht.

Das BBZ befindet sich am verkehrsreichen Willy-Brandt-Platz 5. Durch die Größe ist das Röhrengebilde auch vom gegenüberliegenden Busbahnhof gut erkennbar. Die Idee zu der ungewöhnlichen Konstruktion entstand im Schuljahr 1997/98 in der Abteilung „Metall“ des BBZ. Es sollte ein Objekt gestaltet werden, welches durch seine äußere Form in Spannung zu den Ecken und Kanten des wuchtigen Gebäudes steht. Zugleich wollte man die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche des BBZ in der Öffentlichkeit darstellen.

Ein weiteres Anliegen war eine Charakterisierung des Verhältnisses zwischen den Lehrern und Lehrerinnen und den Lernenden. So kamen die Auszubildenden auf die runde Form von Rohren, die zu großen Kreisen gewunden werden konnten. Als Werkstoff für ihre gemeinschaftliche Arbeit wählten sie Metall aus, da es im Mittelpunkt ihrer eigenen Ausbildung stand. Der Außendurchmesser der Rohre beträgt 60,3 Millimeter. Das Kunstwerk symbolisiert einerseits die Einheit der Lerngemeinschaft, die aus den Lehrern und den Schülern besteht. Zum anderen wird die Vielfalt der verschiedenen Fachabteilungen innerhalb des BBZ aufgezeigt.

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Vor der Skulptur steht ein Metallblock mit weiteren Informationen. Auf der Oberseite kann man einen erläuternden Text des Lehrers Harald Kimm von November 2000 lesen. An der linken und rechten Seite befinden sich Tafeln, worin die Namen der damals beteiligten Auszubildenden der Metallabteilung und ihren Meistern eingraviert wurden. Außerdem sind Unternehmen wie die Bayer AG Dormagen, die RWE Rheinbraun AG und die Stadtwerke Neuss aufgeführt, die das Projekt „Einheit in Vielfalt“ unterstützt hatten.