Dormagen: Vorstand des Freundeskreises Raphaelshaus ist wiedergewählt

Im Raphaelshaus Dormagen : Freundeskreis bestätigt Vorstand

Nur eine Änderung bei den Wahlen des Fördervereins des Raphaelshauses.

Während der Mitgliederversammlung des Freundeskreises des Raphaelshauses in dieser Woche wurde Ekkehard Seegers in seinem Amt als erster Vorsitzender bestätigt. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen hatte sich nur eine Änderung ergeben: Annelie Kauth aus Straberg wurde als neue Beisitzerin für den aus familiären Gründen ausscheidenden Harald Schlimgen gewählt.

Seegers, der den Förderverein 2014 mitgegründet hatte, ging bei der Mitgliederversammlung vor allem auf die Projekte des vergangenen Jahres ein, die der Verein für das Raphaelshaus unterstützt hatte. Beispielsweise konnte der Verein einen externen Trainer für ein Kommunikationstraining der Mitarbeiter des Raphaelshauses engagieren oder einen ehemaligen Arbeitskollegen als Berater für Krisen-Situationen im Jugendhilfezentrum gewinnen. Über das große Engagement von außen freut sich Seeger besonders: „Ich finde es immer wieder begeisternd, hochbezahlte Leute zu finden, die bereit sind, ihre Dienste für uns kostenlos anzubieten oder ihr Honorar deutlich zu senken.“ So konnten im vergangenen Jahr beispielsweise auch bekannte Politiker als Mitglieder für den Verein gewonnen werden: Der Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (CDU), die Landtagsabgeordnete Heike Troles (CDU) sowie der Dormagener FDP-Fraktionsvorsitzende Karlheinz Meyer wollen sich künftig im Freundeskreis engagieren. Eine gute Sache, findet Ekkehard Seegers: „Es ist immer gut zu wissen, dass man auch in Sachen Politik mal jemanden um Rat fragen kann.“

Der neue Vorstand des Freundeskreises Raphaelshaus (von unten): Annelie Kauth, Petra Seegers, Ekkehard Seegers, Herbert Krosch, Marco Gillrath, Erik Lierenfeld. Foto: Freundeskreis Raphaelshaus

In Zukunft wolle Seegers die Kontakte des Freundeskreises zur Politik weiter zum Vorteil des Raphaelshauses nutzen. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit den Mitarbeitern einen Besuch im Landtag machen“, so Seegers. Des Weiteren solle auch an der Sicherung der Fach- und Führungskräfte im Raphaelshaus gearbeitet werden. „Schon 2017 hatten wir deswegen mit dem Olympiastützpunkt Kontakt aufgenommen, um zu sehen, ob es Sportler gibt, die sich nach ihrer Karriere für einen sozialen Beruf bei uns interessieren könnten“, so Seegers. Jetzt habe man zudem einen Berater gefunden, der gemeinsam mit der Leitung des Jugendhilfezentrums Lösungen für den drohenden Fach- und Führungskräftemangel erarbeitet. Das Projekt dauert derzeit noch an. Mitte des Jahres soll es dann eine größere interne Veranstaltung geben, bei der der Freundeskreis und das Kollegium des Raphaelshauses „Zukunftsideen generieren“ sollen, so Seegers.

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