Mobilfunk in Dormagen Vodafone baut LTE-Station

Dormagen · Vodafone hat an der Düsseldorfer Straße 120 in Dormagen eine Mobilfunkstation in Betrieb genommen und damit ein Funkloch in der mobilen Breitbandversorgung beseitigt.

 Vodafone baut sein schnelles Internet in Dormagen aus (S ymbolfoto).

Vodafone baut sein schnelles Internet in Dormagen aus (S ymbolfoto).

Foto: dpa/Oliver Berg

Nach Unternehmensangaben wurden damit insgesamt 3000 Einwohner und Gäste durch den Bau des neuen Standortes erstmals an die mobile Datenautobahn von Vodafone angeschlossen. Mit der Eröffnung dieser LTE-Mobilfunkstation hat Vodafone zugleich die nächste Ausbaustufe für sein Mobilfunknetz im Rhein-Kreis-Neuss gestartet. Bis Mitte 2024 wird Vodafone insgesamt zehn weitere Mobilfunk-Bauprojekte realisieren, um Funklöcher zu schließen, das bestehende Netz zu verstärken und darüber hinaus das 5G-Netz immer weiter in die Stadt zu bringen.

Bei der Inbetriebnahme der neuen Breitband-Station in Dormagen benötigte Vodafone etwa zwei Jahre von der ersten Planung über die Standortauswahl bis zur Anschaltung. Nach der Installation der Antennen wurde der neue Standort jetzt frequenztechnisch in das bestehende Mobilfunknetz des Landkreises integriert und gestartet. Aktuell betreibt Vodafone 16 Mobilfunkstationen in Dormagen. Davon sind alle 16 Stationen mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE ausgestattet und zehn dieser Stationen haben obendrein die Breitbandtechnologie 5G an Bord. Ein Standort funkt schon mit 5G+. Dadurch sind 99,9 Prozent der Bevölkerung an das Vodafone-Mobilfunknetz angeschlossen.

Bis Mitte 2024 wird Vodafone im Rhein-Kreis-Neuss weitere Mobilfunk-Bauprojekte realisieren. Konkret wird Vodafone in den nächsten Monaten sechs neue Standorte in Neuss und Korschenbroich in Betrieb nehmen und eine bestehende Mobilfunkstation in Grevenbroich erstmals mit LTE ausstatten. Zudem werden zwei bestehende Standorte in Dormagen und Meerbusch zu 5G-Stationen aufgewertet. Darüber hinaus erhält eine vorhandene Breitband-Station in Grevenbroich zusätzliche Antennen, um die Kapazitäten im Einzugsgebiet weiter zu erhöhen. Dabei soll die 5G-Anbindung aller besiedelten Gebiete im Rhein-Kreis bis 2025 vollendet sein.

(schum)