Dormagen: Vergebliche Suche nach Person im Rhein

Vermisstenfall in Dormagen: Vergebliche Suche nach Person im Rhein

Es war ein dramatischer Einsatz auf dem Rhein, an dem am Dienstag Mittag viele Rettungskräfte beteiligt gewesen sind und bei dem der Ausgang ungewiss ist, aber nicht zuversichtlich stimmen kann.

Die Polizei erhielt mittags die Nachricht, dass eine Person in Höhe des Container-Terminals in Stürzelberg in den Rhein gegangen ist. Nach Angaben des Zeugen, der mit der Polizei sprach, ist die Person in der Strömung untergegangen.

Sofort wurden umfangreiche Rettungsmaßnahmen eingeleitet und zunächst die Einheiten der Feuerwehren in Dormagen, Düsseldorf und Neuss alarmiert. Ebenfalls waren die DLRG und die Wasserschutzpolizei aus Köln und Düsseldorf mit weiteren Booten im Einsatz. Auch Taucher wurden angefordert. Aus der Luft wurde der Rhein mit drei Hubschraubern kontrolliert. Landkräfte der verschiedenen Feuerwehren suchten vom Ufer aus nach der vermissten Person. Eine Drehleiter der Feuerwehr Dormagen wurde in Höhe des Silbersees in Stellung gebracht. Die Person konnte jedoch nicht gefunden werden. Der Einsatz wurde nach anderthalb Stunden abgebrochen.

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Die Polizei bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass am Dienstag eine Vermisstenanzeige aufgegeben worden ist. „Eine Frau hat gegen 17.45 Uhr auf der Wache in Dormagen angegeben, dass sie ihren Mann vermisst“, erklärte Sprecherin Diane Drawe. „Wir können einen Zusammenhang mit der Suche auf dem Rhein nicht ausschließen.“ Sie bestätigte auch, dass die Polizei das Fahrzeug des Vermissten in Stürzelberg in unmittelbarer Nähe des Rheins und des Container-Terminals gefunden habe. „Das Auto war geparkt und verschlossen“, so Drawe. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Hinweise auf einen Suizid oder darauf, dass der 49 Jahre alte Mann Opfer eines Verbrechens geworden ist, gebe es laut Polizeisprecherin Drawe nicht.

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