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Dormagen: Über 1000 Weckmänner für die Eifel-Kinder

Paten aus Dormagen : Über 1000 Weckmänner für die Eifel-Kinder

Im Rahmen einer großen Spendenaktion wurden 1300 St. Martins-Tüten mit Weckmännern für die Kinder in Flutgebieten gesammelt. Eine Aktion aus Dormagen.

Über eintausend Weckmänner mit Pfeife und Rosinen sollen nun Kinderaugen in den Flutgebieten zum Leuchten bringen. Insgesamt werden 1300 St. Martins-Tüten gepackt und in den Schulen und Kindergärten in der Eifel verteilt.

Ins Leben gerufen wurde die Idee von Heinz-Dieter Schons (Inhaber des Unternehmens Planen-Schons) und der Lebenshilfe Nievenheim. In den vergangenen Tagen hatte Daniela Dörr, Organisatorin der Initiative „Dormagen spendet“, auf allen Kanälen dazu aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen. Rund 300 Tüten, für rund 1000 Euro, wurden bereits von der Lebenshilfe gespendet. Die restlichen 1000 Tüten kamen durch die Mithilfe und Spenden der Bürger zusammen. „Es wurden so viele Patenschaften für die Tüten übernommen, ich bin immer noch sprachlos und stolz ein Teil von dieser Gemeinschaft zu sein“, so Dörr.

Ab 6. November fährt Heinz-Dieter Schons die Tüten  mit Hilfe der Nievenheimer Schützengesellschaft und Daniela Dörr aus. Die werden vorher von der Lebenshilfe Nievenheim gepackt. „Die frisch gebackenen Weckmänner werden von örtlichen Bäckereien gespendet. Dazu kommt noch ein Apfel, eine Mandarine und verschiedene Süßigkeiten. Für Letzteres sind wir Familie Knell vom Edeka Knell in Nievenheim dankbar, die uns mit den Preisen sehr entgegen gekommen sind“, erklärt sie.

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Für eine Tüte mit Weckmann und Co. konnte mit einer Summe über fünf Euro die Patenschaft übernommen werden. „Es ist eine tolle Aktion und wir sind froh, dass wir Kindern vor Ort, die es gerade vielleicht nicht unbedingt einfach haben, damit unterstützen können“, heißt es in den Kommentaren in den Sozialen Medien. „Fünf Euro tut uns nicht weh, wir spenden daher gerne und sind dankbar für Menschen, die solche Aktionen ins Leben rufen“, schreibt ein andere Dormagenerin. Daniela Dörr fasst zusammen: „Wir haben es geschafft und darauf können wir stolz sein. Jetzt bringen wir 1300 Kinderaugen zum Strahlen. Ein tolles Gefühl.“

(kiba)