CDU-Politiker im Chempark Dormagen Troles und Gröhe versprechen der Industrie ihre Solidarität

Dormagen/Köln · Im Mittelpunkt eines Treffens bei Ineos standen Energiefragen. Dabei ging es vor allem um die im Vergleich mit anderen Ländern von deutschen Unternehmen als extrem hoch empfundenen Energiepreise.

Treffen bei Ineos: (v.l.) Stephan Müller (Ineos-Sales Manager), Hermann Gröhe, Marco Hucklenbroich (Betriebsratsvorsitzender), Heike Troles, Patrick Giefers (Ineos-Geschäftsführer).

Treffen bei Ineos: (v.l.) Stephan Müller (Ineos-Sales Manager), Hermann Gröhe, Marco Hucklenbroich (Betriebsratsvorsitzender), Heike Troles, Patrick Giefers (Ineos-Geschäftsführer).

Foto: CDU

Im vergangenen November hatten sich in Dormagen viele hundert Arbeitnehmer bei einer Demonstration vor Tor 10 des Dormagener Chemparks an die Seite ihrer Arbeitgeber gestellt und einen Brückenstrompreis für die Industrie gefordert. Dahinter steckte auch die Sorge um den Erhalt von Arbeitsplätzen. Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche Beschäftigte des Unternehmens Ineos, das ein wichtiger Rohmateriallieferant für die Verarbeitungsindustrie ist. Ineos-Produkte werden unter anderem in der Gesundheitsversorgung, der Automobilindustrie, für Textilien, im Haushalt und in der Bauindustrie genutzt. Die Bedeutung international wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für die heimische chemische Industrie stand jetzt auch im Mittelpunkt eines intensiven Gesprächs, das die Landtagsabgeordnete Heike Troles und der Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (beide CDU) bei einem Besuch der zum Chempark Dormagen gehörenden Firma Ineos führten. Ihre Gesprächspartner bei Ineos waren dessen Geschäftsführer Patrick Giefers, der Betriebsratsvorsitzende Marco Hucklenbroich und Stephan Müller, der im Management Energiefragen verantwortet.