Dormagen: Stadt warnt vor Giftködern für Hunde

Nach qualvollem Tod einer Hündin: Stadt Dormagen mahnt Hundehalter wegen Giftködern zur Vorsicht

Nachdem eine Hündin vergiftet worden war, mahnt die Stadt Dormagen alle Hundehalter. Sie sollen beim Spazierengehen besonders vorsichtig sein. Hinweise auf einen Täter gibt es nicht.

Wie die Stadt mitteilt, seien bereits mehrere Hinweise auf Giftköder eingegangen, wenn das Ordnungsamt bisher auch keine Köder feststellen konnte. Das städtische Ordnungsamt sowie die Polizei wollen verstärkt auf ausgelegte Köder achten.

Am Donnerstag bestätigte ein Tierarzt typische Gift-Symptome bei einer Labrador-Hündin, deren innere Organe offenbar von einem Nervengift derart angegriffen worden waren, dass sie nach stundenlanger Odyssee qualvoll verendete. Die Hündin soll einen entsprechend präparierten Fleisch-Köder – eine gebratene Frikadelle – an der Stadtmauer in Zons gefressen haben. Der Hundehalter stellte zwischenzeitlich Anzeige bei der Polizei, wie die Behörde bestätigt – wegen Sachbeschädigung und Tierquälerei. Das Kriminalkommissariat prüft jetzt Ermittlungsansätze; Hinweise auf den Täter soll es allerdings noch nicht geben, wie eine Polizeisprecherin berichtet.

  • Tier hatte Köder gefressen : Hündin stirbt nach Gift-Attacke in Zons

Die Nachricht vom Tod der Hündin hatte am Donnerstag für Bestürzung gesorgt: Bei Facebook machte die Nachricht rasch die Runde, zahlreiche Hundehalter empörten sich und kommentierten, Hundehalter sollten ihre Tiere nicht aus den Augen lassen und sie nicht frei laufen lassen.

(cka)
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