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Dormagen: SPD will Gefahrenstelle in Nievenheim beseitigen

Verkehr in Dormagen : SPD will Gefahrenstelle in Nievenheim beseitigen

Die meisten Nievenheimer und Straberger kennen die Kurve kurz hinter bzw. vor dem Kreuzungsbereich Conrad-Schlaun-Straße/Straberger Weg und fahren schon von sich aus dort angemessen und vorsichtig. Aber es ist gefährlich.

Denn vor allem, wenn man aus Richtung Nievenheim kommt, ist diese Straßenkurve nur schwer einsehbar. Vor und in der Kurve parken zudem viele Fahrzeuge. Das will die SPD ändern und wird einen entsprechenden Antrag in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses stellen.

Der Straberger Weg ist an dieser Stelle nicht so breit, dass trotz der parkenden Autos zwei fahrende Kraftfahrzeuge nebeneinander die Straße passieren können. Das Prolem aus Sicht  der SPD: Kann ein Fahrer aufgrund der einschränkten Sichtweise nicht rechtzeitig erkennen, dass ihm ein weiteres Fahrzeug entgegenkommt, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, da es aufgrund der Parksituation oftmals keine geeigneten Ausweichmöglichkeiten gibt.

Auch für Radfahrende aus Richtung Nievenheim sei dieser Bereich des Straberger Wegs ein Problem, denn für sie werde es eng, wenn sie mit dem notwendigen Abstand an den parkenden Fahrzeugen vorbeifahren und sie sich gleichzeitig mit Autofahrern die Straße teilen müssen „Daher wollen wir prüfen lassen, ob die Situation verkehrsplanerisch so überarbeitet werden kann, dass sich das Gefahrenpotential für alle Verkehrsteilnehmer stark verringert“, erklärt Sonja Kockartz-Müller, planungspolitische Sprecherin der SPD, und ergänzt: „Gleichzeitig ist uns wichtig, dass das berechtigte Interesse von parkenden Anwohnern Berücksichtigung findet.“

(NGZ)