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Dormagen: SPD und Grüne fordern 100 Prozent Ökostrom

Energie in Dormagen : SPD und Grüne fordern 100 Prozent Ökostrom

Den nächsten Schritt zu mehr Nachhaltigkeit und damit zum Klima- und Umweltschutz wollen SPD und Bündnis 90/Die Grünen jetzt gehen. Ihr Ziel ist es, den Stadtkonzern Dormagen auf 100 Prozent Ökostrom umzustellen.

„Nachdem die Straßenbeleuchtung im Stadtgebiet inzwischen komplett mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben wird, sollten wir auch unseren weiteren Strombedarf aus umweltfreundlichen Quellen beziehen“, begründet Carsten Müller, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion die Initiative.

Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Tim Wallraff ergänzt: „Selbstverständlich ist es weiterhin Konsens, dass der Energieverbrauch im Stadtkonzern weiter gesenkt und gleichzeitig die Erzeugung von Ökostrom weiter ausgebaut werden muss.“  Für René Jungbluth, Fachpolitiker von Bündnis 90/Die Grünen, ist die Umstellung auf Ökostrom nur konsequent: „Es ist erforderlich, dass der Klima- und Umweltschutz in Dormagen eine größere Bedeutung bekommt. Deshalb ist es folgerichtig, zukünftig den Strom nicht mehr aus Quellen zu beziehen, für die fossile Brennstoffe verbraucht werden.“ 

SPD-Vize und finanzpolitischer Sprecher Martin Voigt will demzufolge eigener Angaben nach auch schon jetzt die Mehrkosten ermittelt haben, die für die Umstellung auf Ökostrom anfallen, damit diese in den Haushalt 2022 eingestellt werden können. Die Parteien setzen mit ihrem Antrag, den Stadtkonzern baldmöglichst auf 100 Prozent Ökostrom umzustellen, einen weiteren Punkt aus ihrem Koalitionsvertrag um.

(NGZ)