Dormagen: Spatenstich für Amphitheater zwischen Kulturhalle und Kulle

Kultur-Forum Dormagen : Kleines Amphitheater an der Kulle

Die Dormagener Kultureinrichtungen bekommen bald eine Ergänzung, die das Miteinander in der Stadt weiter fördern soll: das neue Kultur-Forum, ein kleines Amphitheater im römischen Stil, auf der Wiese hinter dem Kulturhaus an der Langemarkstraße.

Den Start der Bauarbeiten, die bis Ostern abgeschlossen sein sollen, markierten Bürgermeister Erik Lierenfeld und Ute Müller-Eisen, Leiterin NRW-Politik bei Covestro, Kulturfachbereichsleiterin Ellen Schönen, Baubetriebshofleiter Bernd Lewerenz und die TBD-Mitarbeiter Holger Exner und Martin Kühn mit einem Spatenstich. Covestro hat die Errichtung des Forums, das einen Durchmesser von rund fünf Metern haben soll, mit einer Spende von 25.000 Euro möglich gemacht. Es werden Baumaterialien verwendet, die ganz bewusst den Eindruck eines „römischen Bauwerks“ hervorrufen sollen.

Auf zwei treppenförmigen Ebenen sollen die Dormagener dann einfach verweilen können, Musik oder Referenten zuhören oder gar an Seminaren oder Schulstunden teilnehmen. „Hier kann dann auch Unterricht im Grünen stattfinden“, sagte Lierenfeld, der darauf hinwies, dass das Gelände mit freiem Wlan ausgestattet wird. Denkbar sind Rhetorikschulungen der Volkshochschule, Lesungen der Stadtbibliothek, Cello-Unterricht der Musikschule oder Theateraufführungen des Kindergartens Rappelkiste und weitere kreative Nutzungen durch die Dormagener. Lierenfeld dankte Covestro für die Spende und Ellen Schönen für die Vorbereitung.

Auf den „Brückenschlag zwischen unserer modernen digitalen Welt und der Geschichte Dormagens“ ging der Bürgermeister ebenfalls ein: „Das finde ich wirklich toll, denn das wertet unsere Innenstadt weiter auf.“ Denn der neue Platz zwischen Kulturhaus und Kulle weist durch die Nähe zum Kastell einerseits auf die vielseitige Dormagener Geschichte und das Weltkulturerbe-Verfahren mit dem Niedergermanischen Limes hin. Zudem liegt es andererseits in unmittelbarer Nähe der Musikschule, der Stadtbibliothek, der Volkshochschule und des DINT-Forums, das Covestro ebenfalls gefördert hatte. „Wir waren von der Idee, einen solch außergewöhnlichen öffentlichen Platz mit digitalen Angeboten zu verknüpfen, direkt begeistert“, sagte Müller-Eisen. „Das passt genau in unsere Spendenstrategie. Denn an unseren NRW-Standorten unterstützen wir gezielt Projekte, die die Digitalisierung vorantreiben und die Städte lebenswerter machen“, erläuterte sie. „Und das quasi direkt neben dem DINT-Forum – besser geht es nicht.“

(cw-)
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