Dormagen: So war der Ostermarkt im Kulturhof des Klosters 2018

Ostermarkt in Dormagen: Frühlingshaftes steht in Knechtsteden hoch im Kurs

An 55 Ständen boten die Aussteller beim 8. Ostermarkt im Kulturhof des Klosters Deko, Schmuck oder Kleidung.

Kunsthandwerk im historischen Ambiente und kreative Mitmach-Aktionen wie Stockbrotbacken oder einmal Kuscheln mit dem Osterhasen - das und vieles mehr erwartete die Besucher beim achten Ostermarkt im Kulturhof des Kloster Knechtsteden.

"Obwohl das Wetter am Ostersonntag wirklich nicht schön war, sind schon viele Besucher gekommen, und am Montag war der Markt richtig gut besucht", sagte Ute Godyla, die die Marktgestaltung verantwortet. In diesem Jahr waren 55 Aussteller dabei, darunter 18 neue. "Wir legen nicht nur großen Wert darauf, eine qualitativ hochwertige Auswahl zu bieten, sondern auch darauf, dass Stammbesucher stets etwas Neues finden."

Unter den neuen Ausstellern war zum Beispiel auch Petra Kroll mit Schmuck, Uhren oder Schalen aus ausrangierten Schallplatten. "Das finde ich sehr originell", so Godyla begeistert. Und auch bei den Besuchern kam die Idee gut an, ebenso wie die kleinen Kreisel und weitere Drechselarbeiten von Inga Lücke aus Wegberg. Sie bot kreative Kerzenhalter oder Kugelschreiber unter dem Begriff "Regenbogenholz".

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Ebenso im Angebot waren ausgefallene Möbel, mit Rosenmuster verziert, frühlingshafter Gartenschmuck, Osterfloristik und -dekoration, Pralinen in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen ebenso wie Lakritz aus der "Laktritzkiste" oder Porzellan-Leuchten. Besonders bunt war es am Stand von Chris Reinelt mit ihren Objekten aus Glas, doch auch der Künstler Karl-Heinz Tobisen hatte Werke mitgebracht, für die er ordentlich in den Farbtopf gegriffen hat. An vielen Ständen konnten große und kleine Besucher die Kunsthandwerker auch bei der Arbeit beobachten: So hatte Gertrud Ring - eine der Stammausstellerinnen auf dem Ostermarkt - ihren hölzernen Webstuhl dabei und zeigte, wie Schritt für Schritt etwas Handgewebtes entsteht.

Bereits fertig für den Verkauf waren die Seitenschals von Irmgard Weiß, die sich so manches Mal am Design der berühmten wie beliebten Tiffany-Lampen orientiert hat. Das kam an, nicht nur bei der Besucherin Conny Hoster, die sich kaum zwischen den ganzen bunten Stücken entscheiden konnte.

Wer genug eingekauft hatte, konnte sich durch das ausgesuchte kulinarische Angebot testen: Es gab Crêpes am historischen Wagen, "Fish & Chips", Reibe- sowie Flammkuchen. "Sowohl wir als auch die Besucher und Händler sind sehr zufrieden. Es war ein entspanntes, gut besuchtes Wochenende mit besonderen Ausstellern", zog Godyla ein positives Fazit.

(NGZ)