Dormagen sichert Schule mit Alarmanlage

Einbruchserie in Dormagen: Stadt sichert Schule mit Alarmanlage

Zwei Einbrüche in kürzester Zeit, reichlich Verwüstungen und Sachschäden - das reicht der Stadt: Sie zieht am Bettina-von-Arnim-Gymnasium die Reißleine und will die Schule in der Stadtmitte stärker vor ungebetenen Besuchern schützen.

Erster Beigeordneter Robert Krumbein sagt: "Es ist für die Schüler belastend, wenn die eigene Schule zum Tatort wird. Als Stadt unterstützen wir die Ermittlungen der Polizei, wo wir können. Und wir prüfen sehr genau, wie wir unsere Schulstandorte in Zukunft besser gegen Einbruch schützen können - zum Beispiel mit modernen Schließanlagen und Alarmtechnik."

Lindner war in den Osterferien direkt vor Ort, um sich die Sauereien anzuschauen, die Unbekannte bei ihrem Einbruch in der Schule angerichtet haben. Vor allem die beiden Lehrerzimmer waren betroffen, wo die Schränke der Lehrer ausgeräumt und die Inhalte auf dem Boden zerstreut wurden. Es wurden Flüssigkeiten ausgeschüttet und der Inhalt eines Feuerlöschers in die Flure gespritzt. Auch einige Lehrer kamen vorbei, um noch zu retten, was zu retten war.

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"Gestern waren wir jedenfalls zum Start nach den Ferien voll funktionsfähig", sagt Linder, der seine Kollegen dafür lobte, dass diese die Verwüstungen "sportlich" nahmen. Bereits nach dem ersten Einbruch Anfang Februar hatte Lindner mit einem Vertreter der Polizei, der dort für Einbruch-Prävention zuständig ist, und einem Experten aus dem Rathaus zusammengesessen. Die von der Stadt vorgeschlagenen Maßnahmen kamen bei der Polizei gut an. Künftig dürfte es deutlich schwieriger sein, in das städtische Gymnasium einzudringen, weil dort Bewegungsmelder angebracht sind, die auch einen hohen Lärm verursachen.

(schum)
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