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Dormagen sammelt Vorschläge für Sponsoring-Projekte

Soziales in Dormagen : Stadt sammelt Vorschläge für Sponsoring-Projekte

Die Dormagener Bürger können beim „Spendenkatalog“ mitentscheiden, welche Projekte und Anschaffungen in ihrer Stadt realisiert werden sollen.

In den meisten deutschen Städten sind die Kassen leer, die finanzielle Lage ist aufgrund der Vielzahl kommunaler Aufgaben vielerorts angespannt. Hinzu kommt die leidige Corona-Pandemie. Da besteht die Gefahr, dass kleine, aber schöne und wertvolle Projekte und Anschaffungen, die das Leben in einer Stadt auch bereichern und ausmachen, hinten rüber fallen. In Dormagen soll das nicht passieren. Im Rathaus hat man deshalb vor einigen Jahren den sogenannten Spendenkatalog eingeführt, der zuletzt 2019 veröffentlicht worden war und jetzt wiederbelebt wird.

 Auch Sitzbänke können gesponsert werden.
Auch Sitzbänke können gesponsert werden. Foto: Stadt

Im Prinzip geht es dabei darum, Ideengeber, Spendenempfänger und Sponsoren zusammen zu führen, um am Ende gemeinnützige Projekte realisieren zu können. „Von Schaumstoffbausteinen für eine Kita-Bauecke über öffentliche Sitzbänke im Stadtgebiet bis hin zu einer Unterstützung für die Renovierung des viel genutzten Straberger „Pfarrsälchens“ – es gibt zahlreiche Ideen und Wünsche von Dormagener Bürgern, Vereinen und Institutionen“, berichtet die Stadt. Sie alle wollten dazu beitragen, dass Dormagen verschönert und verbessert werde und das bisherige Angebote vergrößert werden könne. Diese Ideen und Projektvorschläge sammelt die Stadt nun wieder in einem neuen Spenden- und Sponsoringkatalog und ruft ihre Einwohner dazu auf, diese Liste zu füllen.

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Dafür haben sie noch mehr als einen Monat Zeit. Denn Vorschläge dafür können von Mitgliedern gemeinnütziger Vereine oder Organisationen noch bis zum 31. Mai dieses Jahres eingereicht werden. „Dormagen ist eine sehr lebendige und vielseitige Stadt, die auch viel vom Engagement der Dormagener getragen wird“, urteilt Bürgermeister Erik Lierenfeld und spricht dabei aus Erfahrung. „Deshalb möchten wir allen Interessierten  die Möglichkeit geben, sich mit einzubringen – ob als Ideengeber, durch ehrenamtliches Engagement oder finanziell durch Spenden.“

(ssc)