Dormagen: Runder Tisch Barrierefreiheit stimmt für Aufzug in der City

Sparkassentreppe Dormagen : Der Runde Tisch Barrierefreiheit spricht sich für einen Aufzug aus

Die Befürworter eines Aufzuges an der Sparkassentreppe, die die Straße Unter den hecken mit der Kölner Straße verbindet, haben Unterstützung bekommen.

Die Mitglieder des Runden Tisches Barrierefreiheit in Dormagen haben sich in einem Offenen Brief an die Politiker im Stadtrat gewandt. In dem Schreiben sprechen sie sich für die Aufzugvariante aus. Sie zeigen sich allerdings auch offen dafür, alternativen prüfen zu lassen. Unterzeichnet haben den Brief Erik Heinen (Sozialverband VdK), Annemarie Engels (Club Behinderter und ihrer Freunde Dormagen), Hans-Peter Preuß und Kordula Fuchs (Seniorenbeirat der Stadt) sowie Guido Schenk von der City-Offensive Dormagen (CiDo), der sich schon zuvor stark für den Aufzug eingesetzt hatte.

„Seit fast drei Jahren zeigt der Runde Tisch Barrierefreiheit Schwachpunkte in Dormagen auf, um die Stadt noch generationenfreundlicher zu gestalten und somit die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern“, schreiben die Unterzeichner. Dabei sei als eines der ersten und sehr wichtigen Anliegen auf die Sparkassentreppe, die die Straße Unter den Hecken mit der Innenstadt verbindet, aufmerksam gemacht worden. „Diese ist für viele Menschen ein schier unüberwindbares Hindernis. Dies trifft nicht nur auf Personen mit Beeinträchtigungen zu, sondern betrifft insbesondere auch die Nutzung mit Kinderwagen. Wir sind der Meinung, dass trotz dieser schwierigen topographischen Lage die Barrierefreiheit sicherzustellen ist.“

Das Quintett schlägt vor, die Situation und die Aufzugidee durch ein unabhängiges Gutachten untersuchen zu lassen. „Selbstverständlich sollten hier auch Alternativlösungen geprüft werden, wie zum Beispiel Schrägaufzug, Rolltreppe oder der Umbau der Treppe beziehungsweise deren Verlängerung zur Straße Unter den Hecken hin.

Mit einem entsprechendem Vorstoß mache die Stadt Dormagen „für die nächsten Generationen einen entscheidenden Schritt in eine inklusive Gesellschaft, in der allen Mitbürgerinnen die Zugänglichkeit der Fußgängerzone über die Sparkassentreppe witterungsunabhängig ermöglicht wird“, so die Briefschreiber.

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