Dormagen: Politik einig bei Bau einer Umgehungsstraße für Nievenheim

Verkehrspolitik in Dormagen : Nievenheim: Politik einig bei Bau einer Umgehungsstraße

Die Einigkeit ist groß in der Politik, wenn es um die Verkehrsentlastung von Nievenheim geht. Der stark von Durchgangsverkehr belastete Ortsteil benötigt eine Ortsumgehung und wird diese wohl auch bekommen.

Anders kann der Verlauf der Diskussion im Planungs- und Umweltausschuss kaum gedeutet werden. Denn dort hatte die CDU einen Antrag platziert, mit dem sie einen aktuellen Sachstand zu den Planungen einer solchen Straße erfahren wollte. Eigentlich viel zu spät, wie Rüdiger Westerheide meinte, weil schon vor über einem Jahr dieser Ausschuss einstimmig beschlossen hatte, eine solche Planung zu machen.

Bürgermeister Erik Lierenfeld sah dies ein wenig anders, erklärte aber, dass die Technischen Betrieb aktuell dabei seien, eine konkretere Planung zu erstellen. „In der Juni-Sitzung des Ausschusses wird deutlich mehr zu sehen sein.“ Hans-Joachim Woitzik vom Zentrum fragte nach der Finanzierung einer solchen Straße, deren Kosten nach ersten, groben Angaben der Stadt in Richtung fünf Millionen Euro gehen. Laut Lierenfeld wäre das möglich, indem die Kosten in einem Nachtragshaushalt berücksichtigt würden oder aber durch Umschichtungen im bestehenden Haushaltswerk. Ferner bestünde die Möglichkeit, Fördermittel des Landes aus dem „Topf Umgehungsstraßen“ zu beantragen. Sonja Kockartz-Müller (SPD) wies auf die Wichtigkeit einer „ordentlichen“ Planung hin, weil in der Nähe eine Schule und bald auch eine Kita liegen. Doris Wissemann (SPD) sprach sich für eine Ampelanlage am Kohnacker aus.

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