Dormagen: Pierre-Emerick Aubameyang sucht immer noch Käufer für sein Luxusauto

Luxusauto steht in Dormagen: Niemand will Aubameyangs Super-Lamborghini

Pierre-Emerick Aubameyang will seit geraumer Zeit seinen 700 PS starken Lamborghini verkaufen. Dieser steht in einem Dormagener Autohaus und wird zum Ladenhüter.

Ja, es handelt sich um ein und das selbe Fahrzeug, das im Showroom des Autohauses Elegance an der Bahnstraße in St. Peter steht. In mattem Schwarz, dennoch durch die Scheinwerferlichter von oben prachtvoll glitzernd blickt der Lamborghini Aventador mit tief herunter gezogener Front dem Besucher förmlich entgegen.

Noch vor ein paar Wochen war es die gleiche Karosse, die jedoch bis auf das Dach und die Schwellen komplett mit einer Folie beklebt gewesen ist. Ausdruck eines besonderen Geschmacks von Pierre-Emerick Aubameyang. Der extrovertierte ehemalige Stürmer von Borussia Dortmund, der heute beim FC Arsenal unter Vertrag steht, ist der Eigentümer des 700 PS starken Flitzers. Und er ist derjenige, der ebenso wie das Autohaus auf einen solventen Käufer wartet, denn bis dato entpuppte sich der Lamborghini als Ladenhüter.

So sah das Auto noch im Dezember 2017 aus. Foto: Stefan Schneider
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Zwar war die Werbewirkung des Gefährts "sensationell" wie Verkaufsleiter Benjamin Mayer sagt, aber die allermeisten Leute kamen nur, um das Aubameyang-Auto zu bestaunen. "Natürlich gab es auch ernsthafte Gespräche", so Mayer, die aber bislang nicht zum Abschluss führten. Gewissermaßen als verkaufsfördernde Maßnahme hat Mayer sich dazu entschlossen, die gewöhnungsbedürftige Silber-Regenbogen-Folie mit vielen Batman-Symbolen zu entfernen. Darunter kam der matt-schwarze Lack zum Vorschein, "der natürlich wie neu aussieht".

Auch am Preis hat Mayer geschraubt: Statt wie bisher 279.980 Euro möchte das Autohaus jetzt 10.000 Euro weniger für den Lamborghini haben, der 36.100 Kilometer auf dem Tacho hat. Der exzentrische Stürmer-Star war im vergangenen Jahr im Unfrieden aus Dortmund weggegangen. Dort fiel er immer wieder mit Disziplinlosigkeiten auf, fehlte bei Teambesprechungen, kam zu spät zum Training, bekam wegen Verkehrsdelikten Ärger mit der Polizei. Jetzt kickt er in England.

(schum)
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