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Dormagen: Phonomuseum hilft Bürgerstiftung bei Stadt-Wette

Stadt-Wette in Dormagen : Musikmuseum hilft der Bürgerstiftung

Damit die Bürgerstiftung Dormagen ihr Wett-Ziel, dieses Jahr 65.000 Euro als Zustiftung zu erhalten, erreicht, macht das Phono- und Radiomuseum Werbung für die Aktion. Die Bürgerstiftung fördert soziale Projekte in Dormagen.

„Top! Die Wette gilt!“ Zum zehnjährigen Bestehen der Bürgerstiftung Dormagen haben Bürgermeister Erik Lierenfeld und Martin Voigt, der Vorsitzende der Stiftung, gewettet, in diesem Geburtstagsjahr das Stiftungskapital um 65.000 Euro zu erhöhen – entsprechend der Einwohnerzahl. Das Team des internationalen Phono- und Radiomuseums schätzt das soziale Engagement der Bürgerstiftung und bittet daher ebenfalls um Unterstützung dieser „Stadt-Wette“: „Sie können helfen: Jeder, der einen kleinen Obolus spendet, darf in einer Dankeschönkarte unterschreiben“, erklärt Volkmar Hess vom Musikmuseum. Sie liegt ab Sonntag zu den Öffnungszeiten von 14 bis 17.30 Uhr im Phonomuseum, Bahnhofstraße 2-4, aus. Der Erlös fließt als Zustiftung in das Stiftungskapital der Bürgerstiftung Dormagen, die seit August 2008 bereits mehr als 200.000 Euro für gemeinnützige Projekte ausgeschüttet hat. Die Dankeskarte des Museums wird am Samstag, 17. November, bei der 5. „Boogie meets Swing Night“ des „Dormagen Kulturbunt“-Programms überreicht.

Mit der erhofften Zustiftung um 65.000 Euro würde sich das Stiftungskapital von 357.000 Euro um gut ein Sechstel erhöhen. „Wir sind auf gutem Weg, das erste Drittel haben wir zusammen“, hatte Martin Voigt vor einigen Wochen signalisiert, dass weitere Zustiftungen willkommen seien. Mit Veranstaltungen wie dem Charity-Dinner am 25. August im „Haus für Horrem“ und der Geburtstagsparty am 7. September ab 17 Uhr auf dem Rathausplatz vor dem Historischen Rathaus – mit Live-Musik der „Domstürmer“, „Bajaasch“ und Party-Musik von DJ Marc Pesch bei freiem Eintritt – soll die Summe erhöht werden. Voigt und Lierenfeld haben beide gewettet, dass die Summe zusammenkommt. Dann wollen sie jeweils 20 Stunden für soziale Zwecke arbeiten – bei welchem Projekt, darüber darf Bundestagsabgeordneter Hermann Gröhe als Wettrichter entscheiden.