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Dormagen: Neuer stellvertretender Leiter bei Freiwilliger Feuerwehr

Retter in Dormagen : Wechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr

Nach 50 Jahren bei der Dormagener Feuerwehr hatte Gerd Gleich am 31. März seinen letzten Tag im Dienst. Nun übernimmt Nobert Buchkremer die stellvertretende Leitung.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Dormagen hat einen neuen stellvertretenden Leiter: Norbert Buchkremer. Der 48-Jährige folgt zum 1. April auf Gerd Gleich, der nach 50 Jahren bei der Dormagener Feuerwehr am 31. März seinen letzten Diensttag hatte.

„Gerd Gleich ist immer vorangegangen und war all die Jahre ein Fels in der Brandung der Dormagener Feuerwehr. Sein Wort hatte Gewicht. Für seine Verdienste bin ich ihm persönlich außerordentlich dankbar und wünsche ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Mit Norbert Buchkremer bestimmte der Rat der Stadt Dormagen bereits in seiner Sitzung am 2. März einen neuen stellvertretenden Leiter der Freiwilligen Feuerwehr. Die Bestellung erfolgt für sechs Jahre. Damit ist die Führungsriege der Dormagener Feuerwehr um Bernd Eckhardt, Leiter der Feuerwehr Dormagen und Jörg Schulz, stellvertretender Leiter der Feuerwehr, wieder komplett.

„Ich freue mich sehr, dass Norbert Buchkremer die Nachfolge antritt. Er bringt nicht nur die nötige Fachkompetenz für diesen Posten mit, sondern auch zwei wesentliche Charakterzüge, die er mit seinem Vorgänger gemein hat: das Herz am richtigen Fleck und das Ohr an der Mannschaft“, so Lierenfeld.

Nobert Buchkremer ist in Dormagen aufgewachsen. Im Jahr 1994 fing er mit 21 Jahren eine Ausbildung bei der Feuerwehr in Düsseldorf an. Danach war er über 20 Jahre lang bei der Feuerwehr in Köln tätig, bevor er dann vor etwa drei Jahren auch beruflich wieder als Feuerwehrmann zurück nach Dormagen in seine Heimat kam.

Dort ist Norbert Buchkremer schon seit 1995 ehrenamtlich für die Freiwillige Feuerwehr im Einsatz – noch zusätzlich zu seiner Arbeit als Berufsfeuerwehrmann. An seiner Arbeit bei der Feuerwehr schätze er vor allem den guten Zusammenhalt – und natürlich die Möglichkeit, andere Menschen in der Not retten zu können. „Ich glaube das Helfer-Syndrom ist bei uns allen sehr ausgeprägt“, sagt der 48-Jährige.