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Dormagen: Mehr Barrierefreiheit auf Zonser Straßen gefordert

Bürger-Beschwerden : Barrierefreiheit auf Zonser Straßen

Hohe Bordsteinkanten und enge Bürgersteige werden in Zons für einige Bürger zum Problem. Die CDU Zons will sich nun für einer Veränderung einsetzen.

Enge Wege und hohe Bürgersteige und Bordsteinkanten können Senioren, Menschen mit Behinderung und auch Fußgängern den Alltag enorm erschweren. Das findet auch Zonserin Elke Mehlem. Die 75-Jährige beschwerte sich schon des Öfteren über die Gegebenheit in Zons - nun wird sie darin von der CDU Zons bestätigt.

Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Heike Troles unternahm die CDU einen Rundgang durch die Zollfeste und begutachteten viele der Straßen und Gehwege. „Dabei sind uns einige Stellen aufgefallen, an denen es aus unserer Sicht Änderungs- beziehungsweise Verbesserungsbedarf gibt“, so der Vorsitzende des Ortsverbandes Norbert Sijben. „Beispielsweise sind die Gehwege an vielen Stellen zu eng oder blockiert“, beklagt Ratsfrau Andrea Lenden, „auch viele Bordsteinkanten sind einfach zu hoch und die Absenkungen nicht ausreichend. Besonders Menschen, die mit Kinderwagen oder Rollatoren unterwegs sind, haben an diesen Stellen Probleme.“

Auch Elke Mehlem benötigt einen Rollator und merkt an: „Ein entspannter Spaziergang ist wirklich nicht einfach, mir fällt es schwer den Rollator hoch zu heben, manchmal ist es jedoch nicht anders möglich.“ So habe die ältere Dame bereits das ein oder andere Mal um Hilfe bitten müssen. „Ich finde, dass das eigentlich nicht sein darf. Insbesondere in einer Stadt wie Zons, die für Fußgänger eigentlich prädestiniert ist, sollten die Wege eigentlich optimale Bedingungen vorweisen.“ Sie hoffe nun, dass die Politik reagiert.

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Der CDU Zons ist bei ihrem Rundgang insbesondere die Überquerung der Eichendorfstraße/Ecke Deichstraße ins Auge gestochen. Diese sei tagsüber stark frequentiert ist, da dort die Sparkasse und Ärzte ansässig sind. „Die Bordsteinkanten an dieser Stelle sind für Menschen mit Gehhilfen oder kleinen Kindern nicht gut zu überwinden“, so Alana Voigt. „Die Eichendorffstraße ist an dieser Stelle sehr eng und durch viele parkende Autos sehr unübersichtlich. Die schraffierten Flächen müssten zeitnah erneuert und die Bordsteine besser zugänglich gemacht werden“, erklärt Voigt abschließend. Laut dem Ortsverband soll in naher Zukunft ein Bürgerantrag erscheinen, in dem die Bürgerinnen und Bürger aus Zons um eine Lösung des Problems bitten.

Immer wieder lässt die Stadt Dormagen an Stellen im Stadtgebiet Bürgersteige und Straßen ausbessern. Bürgerinnen und Bürger können diese auch über den Mängelmelder der Stadt Dormagen melden. Der Mängelmelder ist per App oder online unter www.dormagen.de zu erreichen. Diese Form der Bürgerbeteiligung wurde 2011 in Dormagen als erster Stadt in Deutschland eingerichtet und von den Dormagenern Rege genutzt.