Dormagen: Ladestation der evd in der Innenstadt bald wieder zugänglich

Streit um E-Säule in Dormagen : Elektro-Ladestation am Rathaus wird wieder zugänglich

In der Dormagener Innenstadt war seit über einem Monat der Saft abgedreht. Der Elektro-Saft. Die einzige zentrale Ladestation des Energieversorgers evd, an der Castellstraße/Ecke Römerstraße, wurde durch eine Metall-Barriere für Autos unzugänglich gemacht.

Grund dafür ist die Baustelle eines Mehrfamilienhauses auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

„Wegen des Baukrans ist der Bürgersteig für Kinderwägen und Rolatoren unzugänglich gewesen“, erklärt Max Laufer, Pressesprecher der Stadt Dormagen. Die Stadt habe die Ladestation daraufhin „abgepollert“, damit die Passanten auf der anderen Straßenseite sicher zu Fuß auf der Castellstraße unterwegs sein können. „Für uns war es handlungsleitend, dass wir sicheres Durchkommen gewähren“, sagt Laufer. Die Maßnahme sei eine „pragmatische Lösung“ bei einem „leicht einzusehenden Problem“ gewesen, heißt es.

Dieses Problem hat nun bald ein Ende. Der Kran ist bereits verschwunden, und der Auftrag, die Vorrichtung an der Ladesäule zu entfernen, sei bereits erteilt. „Im Laufe dieser Woche wird sie verschwunden sein, sodass die Säule wieder anfahrbar ist“, sagt Laufe.

Über den E-Säulen-Finder auf der Internetseite der evd kann in ganz Dormagen nach Ladestationen gesucht werden. Neben der Säule am Rathaus, gibt es zusätzlich Aufladestationen am Dormagener Bahnhof, am HIT-Markt an der Lübecker Straße, an der Mathias-Giesen-Straße und in Zons. Das Problem dieser Ladesäulen ist, dass sie nicht sehr zentral für die Dormagener Bürger zu erreichen sind. Die bislang noch gesperrte Station an der Castellstraße ist die einzige in der innerstädtischen Umgebung.

Carina Backhaus, Sprecherin der evd, versichert, dass der Stromversorger bereits weitere Standorte in Dormagen prüft, um künftig weitere Ladesäulen aufzustellen. Dieser Vorgang nehme Zeit in Anspruch. Zuerst müsse das Grundstück auf Zugänglichkeit überprüft werden, anschließend mit den Grundstücksbesitzern eine Vereinbarung getroffen werden. So sollen Lade-Engpässe wie im vergangenem Monat in der Innenstadt vermieden werden.

Mehr von RP ONLINE