Dormagen: Kommentar zur neuen Fechthalle

Kommentar : Absurde Hindernisse

Es wäre so schön gewesen: Die neue Fechterhalle wird vom Rhein-Kreis Neuss in Nievenheim gebaut, der Schulsport nutzt sie gleich mit, und die Stadt ist mit einem überschaubaren Betrag mit dabei.

Leider sieht die Realität anders aus. Vor allem für den Bundesstützpunkt: Der würde am liebsten auf dem Höhenberg bleiben, was aber wohl aufgrund des Seveso-Gutachtens zum Unverständnis vieler nicht geht; und auch die zweite Option Nievenheim funktioniert nicht, weil Rhein-Kreis und Land nicht mitspielen.

Das ist verrückt: Die Gesamtschule hat Hallenbedarf, die eigene, kleinere Halle ist so marode, dass sie wohl abgerissen wird. Aber daraus lässt sich offenbar kein großes, sinnvolles Paket mit vielen Synergien schnüren, weil irgendwelche Richtlinien dagegen sprechen. So kommt die Fechthalle nach Knechtsteden und die Stadt muss in Bälde eine weitere in Nievenheim bauen. Das verstehe, wer will. Klaus D. Schumilas

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