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Dormagen: Kindersachenmarkt startet nach einem Jahr Pause

Event im Tannenbusch in Delhoven : Markt für Kindersachen startet nach einem Jahr Pause

Kinderkleidung und Spielzeug stießen auf große Nachfrage. Wegen Corona war die Ausstellerzahl allerdings auf 50 beschränkt. Essen und Trinken gab es nicht. Doch das tat dem Treiben keinen Abbruch. Besucher kamen auch aus benachbarten Großstädten.

Nicht nur die Tiere im Naturerlebnispark hatten am Sonntag Grund zum Staunen. Auch mancher Besucher wunderte sich über das Event. Guido Schenk konnte nach einem Jahr Pause wieder den „Kindersachenmarkt“ öffnen. „Und das trotz Corona“, merkte der Organisator an. Schließlich gebe es einen Riesenbedarf sowohl für das Angebot als auch für die Nachfrage. Doch hat die Hygieneverordnung bewirkt, dass nicht 100 Stände um das große Rasenstück im Tannenbusch gruppiert werden konnten, sondern der Veranstalter sich mit 50 begnügen musste.

Trotz der geringeren Zahl zeigte sich ein buntes Bild. Manche Aussteller hatten daheim offenbar gründlich aufgeräumt, oder ihre Kinder sind den Sachen entwachsen oder ihres Spielzeugs überdrüssig geworden. Jedenfalls war der private Markt ausgebucht, und die Kunden strömten bereits vor der offiziellen Eröffnung um 10 Uhr in Scharen auf den Platz. Dabei ging es ihnen um extrem reichhaltige Schnäppchenware, wenn auch das Naturerlebnis ein veritables Sahnehäuptchen dazu beisteuerte. Besucher kamen auch aus der  weiteren Umgebung wie Köln, Wuppertal, Neuss und Düsseldorf, viele nutzten den Termin zum Familienausflug.

Nur oder immerhin, wie man es nimmt, 500 Besucher betrug die Aufnahmekapazität. Und die war bald erreicht. Kleidung für kleine Mädchen war auf den Tischen der absolute Renner, an Jungen war weniger gedacht. Aber auch  Kinderwagen und Spielsachen waen im Angebot. Offenbar hatte sich bei den privaten Anbietern eine ganze Menge angesammelt. „So funktioniert Einzelhandel“, weiß Guido Schenk, „wenn nur gekauft würde, was gebraucht wird, wären die Läden leer.“ Gelegentlich wurde hartnäckig gehandelt.

Essen und Trinken wurden nicht angeboten, auch in diesem Punkt machten sich die Auflagen bemerkbar. Aber das tat dem Treiben nicht den geringsten Abbruch. Fast jeder Aussteller war an diesem Tag auch Kunde, war zu erfahren. Und mancher nahm mehr Ware mit nach Hause nahm, als er mitgebracht hatte. Kathrin bot Kinderkleidung an und genoss „das Ambiente“ auf dem originellen Handelsplatz.

Margarita, auch sie hatte einen Stand aufgebaut, fand es „schade, wenn Kinderausstattung keine Zweitnutzung finden würde“ Und sie sagte: „Ein bisschen früher könnte der Einlass für uns Verkäufer schon sein. Dann könnten wir unsere Sachen besser auslegen.“ Für einen neuerlichen Besuch  bietet sich Gelegenheit am 20. September und 4. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr.