Zwei Jahre Krieg in der Ukraine Junge Ukrainer in Dormagen – Alltag fernab von Kriegsgedanken

Horrem · Allein in einem fremden Land, ohne Sprachkenntnisse und immer in Gedanken bei der Familie, die in der Heimat im Krieg ist. Jugendliche aus der Ukraine erzählen, wie sie trotzdem in Dormagen Fuß gefasst haben.

 Kateryna hat große Pläne: Ihr Traum war es schon immer, in Europa zu studieren, jetzt hat sie sich für ein duales Studium beworben.

Kateryna hat große Pläne: Ihr Traum war es schon immer, in Europa zu studieren, jetzt hat sie sich für ein duales Studium beworben.

Foto: Andrea Lemke

Vlad, Artem und Kateryna sind Flüchtlinge, Kriegsflüchtlinge. Sie mussten ihre Heimat verlassen, zum Teil ohne ihre Eltern, um in Sicherheit zu sein. Schuld daran ist der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der sich am kommenden Samstag zum zweiten Mal jährt. Die Kinder und Jugendlichen führen ein Leben im Schwebezustand, zum Teil in sehr jungen Jahren. Doch sie haben ein Stück Alltag ohne Kriegsgedanken gefunden: im Ukraine-Club im Jugendzentrum „Die Rübe“.