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Dormagen: Dormagen in Osterstimmung

Dormagen : Dormagen in Osterstimmung

Zum ersten Mal wurde der Ostermarkt von Werbegemeinschaft (WSD) und Stadtmarketing (SVGD) organisiert. Im Vordergrund stand auf der Kö neben vielfältigen Angeboten der Spaß für die kleinen Besucher.

Als vor drei Wochen die Veranstaltungsagentur Solbach plötzlich den Vertrag mit der Dormagener Werbegemeinschaft (WSD) kündigte, sprang kurzfristig die Stadtmarketing und Verkehrsgesellschaft (SVGD) ein und nahm die Organisation des Ostermarktes in die Hand. Trotz der kurzen Zeit konnte sich das Resultat sehen lassen. Am Samstag und dem folgenden verkaufsoffenen Sonntag zog es viele Besucher auf die Kö.

Schmuck, Blumen und sogar ein Stand mit den verschiedensten Senfsorten reihen sich aneinander. Zwischen den über 60 Händlern machen auch zahlreiche Osteraccessoires Lust auf die anstehenden Feiertage. In Tina's Wichtelstube gehen Keramikhasen in allen Größen über die Ladentheke. Besonders Gestecke mit Ostereiern sind bei den Besuchern beliebt. Anni Koch verkauft in ihrem Wagen Osterkränze, Minisandkuchen mit kleinen Häschen darauf und Zuckerhasen. "Hier scheinen schon eine Menge Leute in Osterstimmung zu sein, so viele Backwaren mit Eiern und Hasen wie ich heute verkaufe", sagt sie.

Dass dieses Mal ein anderer Veranstalter den Markt organisiert, fällt manch eingesessenem Dormagener schnell auf: "Es gibt nicht nur mehr als sonst, sondern das Angebot ist auch vielfältiger", meinen Doris Scheer und Ehemann Christian. Ein besonderes Augenmerk hat die SVGD auf die Familienfreundlichkeit gelegt. Erzieher bieten im Zelt eine Kinderbetreuung an, während auf dem Marktplatz sechs Zwergziegen aus dem Tannenbusch darauf warten, gestreichelt zu werden. "Wir haben auch ein Wikingerlager und eine Hüpfburg aufgebaut. Alles ist unentgeltlich, so kann jeder mitmachen", sagt Guido Schenk von der SVGD. Aus dem ganzen Umland kommen Besucher zum Markt – nicht wenige sind positiv überrascht von dem, was sie geboten bekommen. Monika Boss aus Düsseldorf freut sich über die vielen Blumenstände während Matthias Leuschen aus Köln die entspannte Atmosphäre genießt: "In der Großstadt ist alles nur noch voll, hier hingegen kann ich gemütlich bummeln."

Obwohl besonders am Samstag das sonnige Wetter viele Besucher anlockte, waren einige Händler trotzdem enttäuscht. Viele der bunten Holzhasen von Anne-Marie Lojak, die mal auf einer Wippe turnen, mal mit Wanderstock die Berge erklimmen, mussten wieder zurück ins Erzgebirge genommen werden. Die Veranstalter jedoch verbuchen das Wochenende als Erfolg. Gerd Hengsberger, Vorsitzender der Dormagener Werbegemeinschaft, war mit der Organisation des Marktes zufrieden. Ob es jedoch auch in Zukunft eine weitere Zusammenarbeit zwischen der WSD und der SVGD geben wird, müssten Gespräche zeigen, so Schenk.

(NGZ)