Dormagen: Im WM-Fußball Telstar 18 stecken viele Materialien von Covestro

Verarbeitet: Covestro-Materialien stecken im offiziellen WM-Fußball

Bei den Partien in Russland spielt stets auch der Chempark Dormagen eine Rolle.

Seit gestern Abend rollt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland der Ball, und in jeder der Partien spielt auch der Chempark Dormagen eine wesentliche Rolle. Und zwar in Form des vom Weltfußballverband FIFA eingesetzten offiziellen Spielgeräts. Denn im „Telstar 18“ vom Sportartikelhersteller Adidas sind Materialien des Chempark-Unternehmens Covestro verarbeitet.

„Im Telstar 18 stecken die jüngsten Entwicklungen von polyurethan-beschichteten Textilien. Sie sorgen für optimale Ballbeherrschung, ausgezeichnete Flugeigenschaften und hervorragende Wasserbeständigkeit“, sagt Thomas Michaelis, Leiter Textile Coatings EMLA bei Covestro. Seit mehr als 30 Jahren entwickelt und produziert das Unternehmen moderne Materialien für Adidas-Fußbälle, die seit 1970 stets offizielle Spielbälle der Fußball-Weltmeisterschaften waren.

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Von den genähten Lederbällen früherer Zeiten seien die heutigen Kugeln „Lichtjahre“ entfernt, urteilt Michaelis und erläutert: „Moderne synthetische Materialien sorgen dafür, dass Spieler den Ball bei allen Witterungsbedingungen beherrschen können.“ Jeder, der Erfahrung mit nassen Bällen habe, werde diese Eigenschaft zu schätzen wissen.

Die WM-Bälle basieren auf einem ausgeklügelten Schichtensystem. Die Außenhülle ist durch eine Klebeschicht mit den nächsten Schichten verbunden. Darüber liegt nach Angaben von Covestro eine etwa ein Millimeter dicke Polyurethan-Schaumschicht aus Millionen gasgefüllten Mikrokugeln. „Dieser Schaum ist hochelastisch, so dass der Ball, verformt durch einen Tritt, sofort wieder in seine Ursprungsform zurückkehrt“, schildert Covestro-Sprecher Niko Palosuo. Dadurch sei eine optimale Flugbahn des Fußballes gewährleistet.

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