Dormagen: Hundesteuer liegt im NRW-Vergleich im Mittefeld

NRW-Vergleich : Hundesteuer in Dormagen im Durchschnitt

Wer in Dormagen einen Hund hält, muss pro Jahr 96 Euro zahlen. Eine Zusatz-Steuer für gefährliche Tiere gibt es nicht. Dafür liefert die Stadt eine Erklärung.

Hundehalter in Dormagen müssen für ihr Tier pro Jahr 96 Euro Steuern zahlen, wenn sie einen Hund haben – im NRW-Vergleich liegt die Stadt damit im Mittelfeld. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Bund der Steuerzahler vorgestellt hat. Bei einem zweiten Hund fallen dann pro Hund 111 Euro, also insgesamt 222 Euro, an, bei drei Hunden pro Tier 123 Euro, also 369 Euro zusammen.

Anders als in vielen Kommunen des Landes, erhebt Dormagen keine zusätzliche Steuer für gefährliche Tiere, etwa Kampfhunde. „Auf eine Anhebung der Hundesteuer wird verzichtet, damit keine Stigmatisierung dieser Rassen erfolgt und diese nicht alle im Tierheim landen beziehungsweise dort nie wieder herauskommen“, sagt Stadtsprecher Jonathan Benninghaus. Je nach Hunderasse können bei der Anmeldung des Tieres aber dennoch weitere Kosten entstehen. Eine Steuerbefreiung für Hunde, die aus einem Tierheim übernommen werden, gibt es in Dormagen indes nicht. Der Vergleich mit anderen NRW-Kommunen zeigt, dass besonders kleine Gemeinde eher zu niedrigeren Steuern neigen, während die großen Städte oft Steuern von 100 Euro und mehr verlangen. In der Gemeinde Lienen (Münsterland) hält man mit 24 Euro im Jahr seinen Hund am günstigsten. Hagen langt mit 180 Euro pro Hund am kräftigsten zu.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Dormagener Hundesteuer-Zahlen ab dem zweiten Hund korrigiert.

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