Dormagen: Heimatbund bei Ikea zu Gast

Dormagen: Kreisheimatbund bei Ikea zu Gast

Der Jahresempfang des Kreisheimatbundes Neuss fand im neuen XXL-Ikea-Markt. Marktleiter Stephan Laufenberg erklärte, wie durchdacht und ungewöhnlich das Haus sei - das 360 Menschen einen Arbeitsplatz bietet.

"Einfach mal abschalten" kann man künftig auf der Dachterrasse, die nur noch bestuhlt werden müsse. Die Besucher erfuhren auch, warum das Wasser für die Toilettenspülung etwas gräulich aussieht: Weil es bereits zum Händewaschen genutzt wurde. Laufenberg verriet auch, dass zwei Blockheizkraftwerke mit 719 PS verbaut worden sind. Worüber sich die Mitglieder des Kreisheimatbundes besonders gefreut haben dürften: "Für Mitarbeiter, die aus anderen Ländern hierher kommen, ist Düsseldorf "in der Nähe von Kaarst", erklärte der Marktleiter. Vom Tag der Eröffnung bis Ende Januar sind rund 820.000 Kunden gezählt worden - mehr als erwartet. Kreisdirektor Dirk Brügge wies auf etwas hin, was die Bürger von Holzbüttgen einst angezweifelt hatten - nämlich dass die Erschließung funktioniert.

Zum Jahresempfang kamen jetzt mehr Mitglieder des Kreisheimatbundes, als die Präsidentin Beate Pricking prognostiziert hatte. Im Dachcafé gab es Speisen und Getränke, im Mittelpunkt stand die Kommunikation. Pricking bedankte sich für die ehrenamtliche Arbeit der Mitglieder: "Sie leisten einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für unsere Kulturlandschaft." Blumen gab es für Gabriela Hufländer, die seit wenigen Tagen in Rente ist: "Über Jahrzehnte hinweg hat sie für den Kreisheimatbund die anfallenden Büroarbeiten zuverlässig und korrekt ausgeführt, war die erste Ansprechpartnerin am Telefon", sagte Pricking.

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In dem Ikea-Café gab es Bücher zu Themen wie "Skandinavisches Design". Der Kreisheimatbund bot sein neuestes Jahrbuch für neun Euro feil. Außerdem lagen Flyer mit dem Jahresprogramm aus, das unter dem Motto "Frieden braucht Bewegung" steht.

Die nächsten beiden Termine: Am Donnerstag, 26. April, geht es im Café Micado in Dormagen unter der Überschrift "Auf der Suche nach einer neuen Heimat" um Migration. Am Montag, 25. Juni, findet im Gartensaal des Clemens-Sels-Museums ein Abend zu Ehren des 2015 verstorbenen Max Tauch statt.

(barni)