Dormagen geht mit stabilen Gebühren ins Jahr 2019

Dormagen: Stabile Gebühren im neuen Jahr

Elf Tage vor Weihnachten bescheren Stadt und Politik den Dormagenern gute Nachrichten: Die Gebühren in den Bereichen Abfall, Straßenreinigung, Abwasser sowie im Friedhofswesen bleiben stabil und werden nicht erhöht.

Den größten Posten machen in der Regel die Abfallgebühren aus. Deren Höhe wird von Seiten des Rhein-Kreises erheblich beeinflusst, weil er Träger der Deponien ist. Nach aktuellen Berechnungen werden die Gebühreneinnahmen bei voraussichtlich 5,624 Millionen Euro liegen. Dem steht ein Gebührenbedarf von 5,710 Millionen Euro gegenüber. Der Fehlbedarf (86.000 Euro) kann, so die Stadt, durch eine entsprechende Auflösung des Sonderpostens „Abfall“ ausgeglichen werden. „Damit wären die Überschüsse bis einschließlich des Gebührenjahres 2015 innerhalb des gesetzlichen Vier-Jahres-Zeitraumes abgeschlossen“, heißt es. Ein wichtiger Kostenfaktor sind die Deponiegebühren. Dort gelang es von 2017 auf 2018 durch die weitgehende Beendigung des Entsorgungsvertrages mit der EGN, des Erwerbs der Entsorgungsanlagen durch den Kreis und Neuausschreibungen abfallwirtschaftlicher Leistungen die Kosten deutlich zu senken.

Bei den Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren werden die Aufwendungen durch Erträge, sprich Gebühren, gedeckt.

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Von einer „konsequenten Ausgabendisziplin“ ist bei den Abwassergebühren die Rede, die zur Folge hat, dass auch dort die Gebühren konstant gehalten werden. „Das ist auch weiterhin das Ziel der Technischen Betriebe, trotz rückläufiger Abwassermengen“, sagt Beigeordnete Tanja Gaspers. Unterdeckungen bei Grabstellen und Bestattungsgebühren aus den Vorjahren wurden zwischenzeitlich ausgeglichen. Die Kostendeckungsgrade liegen  bei den Bestattungen und Leichenhallen bei 100 Prozent, bei den Grabstellen bei 99,9 sowie bei den Ehrenfriedhöfen bei 75 Prozent.

(schum)