Dormagen: Freiwiligenagentur sammelt Schulranzen als Spenden

Aktion in Dormagen : Freiwilligenagentur sammelt Schulranzen

Die Agentur sammelt gebrauchte Ranzen und füllt sie mit neuen Mäppchen, Stiften, Scheren und Zeichenblöcken auf. Die Spenden aus der Aktion sollen Kindern aus finanzschwachen Familien zugutekommen.

2008 war sie eine frische Idee, mittlerweile ist sie Tradition: Die Aktion „Dormagener Schulranzen“. Auch in diesem Jahr sammelt die Freiwilligen-Agentur Dormagen wieder gebrauchte Ranzen und füllt diese mit gekauften Utensilien, wie Mäppchen, Malkasten, Stiften, Scheren und Zeichenblöcken. Das Ganze wird aus Spendengeldern finanziert.

„Für viele Kinder sind die anstehenden Ferien mit der Freude verbunden, danach Schulkind zu werden“, sagt Dagmar Drossart von der Freiwilligen-Agentur. „Nicht alle Eltern haben jedoch die finanziellen Möglichkeiten, ihrem Kind einen neuen Ranzen zu kaufen. Zumal dann, wenn auch noch andere Kinder auszustatten sind.“ Zwar erhöhe sich ab dem 1. August der Beitrag aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Schulmaterialien. Damit könne jedoch nur der nötigste Bedarf gedeckt werden. Da gleichzeitig Kinder in weiterführende Schulen wechseln, könnten deren Schulranzen den neuen I-Dötzchen zugutekommen. Voraussetzung: Die Ranzen sind funktionsfähig und weisen nur geringe Gebrauchsspuren auf.

Die Aktion kann also auf zwei Arten unterstützt werden. Entweder mit Geldspenden für den Inhalt einer Schultasche (Wert: rund 30 Euro). Oder mit Sachspenden, die an acht unterschiedlichen Standorten in Horrem, Dormagen-Mitte, Rheinfeld, Hackenbroich, Straberg, Zons und Stürzelberg abgegeben werden können. Weitere Informationen dazu erteilt die Freiwilligen-Agentur (Knechtstedener Straße 20), Telefon 02133 539220 oder 0163 5392210, E-Mail: FreiwilligenAgentur-Dormagen@t-online.de.

Im vergangenen Jahr kamen bei der Aktion insgesamt rund 70 Schulranzen zusammen. Unterstützt wurde das Team der Freiwilligen von der Dormagener Tafel und der Stadt Dormagen. Unter den Sponsoren waren neben dem Chempark auch beispielsweise Eltern aus Rheinfeld und Gohr sowie private Förderer. Ihre Motivation fasste Rosemarie Albrecht von der Freiwilligen-Agentur damals treffend zusammen. „Wir wollen, dass die Augen aller i-Dötze bei den Einschulungen nach den Sommerferien leuchten“, sagte sie.

Zum Dormagener Freiwilligen-Agentur-Team gehörten im vergangenen Jahr neben Albrecht und Drossart auch Bärbel Jansen und Uschi Magoley. Da der Bedarf auch in diesem Jahr unverändert groß sein wird, hoffen die Helfer auf eine rege Spendenbereitschaft. Damit ihr Ziel auch in diesem Jahr wieder erreicht werden kann.

(NGZ)
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